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Donnerstag, 19. Januar 2023

Leckere Bohnenbällchen - fleischfreies Fingerfood


Momentan ist ja der Veganuary - ein „lustiges“ Kofferwort aus vegan und January - wieder mal wortwörtlich in aller Munde. Zumindest in Regionen dieser Welt, in denen man sich den Luxus leisten kann, sich über solche Dinge Gedanken zu machen. Im Grunde geht es darum, das neue Jahr nach den fetten Festtagen etwas leichter zu beginnen, den Fleischkonsum allgemein zu reduzieren, vielleicht ein paar Pfunde zu verlieren und das wohlige Gefühl zu haben, sich in die Liste potentieller Weltretter eintragen zu dürfen. Nun ist gegen fleischlose Kost grundsätzlich nichts einzuwenden und auch ich esse auch lieber vegetarisch, als mir minderwertige tierische Proteine fragwürdiger Herkunft in den Wanst zu stopfen, aber ich brauche dazu kein spezielles Datum oder irgendeinen trendigen Anlass. Ich esse grundsätzlich, worauf ich Lust habe und das kann durchaus auch vegetarisch oder gar vegan sein. So wie heute. Da war mir irgendwie nach Fladenbrot mit Hummus und Co.. Dazu dachte ich, würde gut etwas in Richtung von Gemüsebratlingen passen. Falafel wären natürlich perfekt, aber dafür fehlte die Zeit, also habe ich mich für knusprige Bällchen aus Kidneybohnen entschieden. Ganz vegan, natürlich. 

Mittwoch, 20. Oktober 2021

Gebackener Feta


Wer mich kennt, weiß, dass ich tatsächlich ein großer Freund der vegetarischer Küche bin. Sie muss nur gut gemacht  sein und darf nicht vorgeben etwas zu sein, was sie nicht ist. Nachgebastelte Fleischprodukte brauche ich nicht. Und hier hat gerade die mediterrane Küche - was auch immer unter diesem weiten Begriff zu verstehen ist - einiges zu bieten. Dort sind fleischlose Gerichte kein Produkt einer "hippen" Lebensanschauung oder eines irgendwie gearteten Dogmas, sondern ein ganz natürlicher und historisch gewachsener Bestandteil der Ernährung. Nehmen wir einmal Griechenland - da kann man sicher gut vegetarisch leben, auch ohne Gyrosspieße aus Seitan zusammenzustückeln. Ich denke, der heutige Fetakäse passt dazu ganz gut und bietet einen ganz originären Genuss, der Fleisch nicht vermissen lässt.

Dienstag, 9. Februar 2016

Tsatsiki (Zaziki)


Das sind ja unhaltbare Zustände! Warum informiert mich keiner rechtzeitig, dass ich hier noch kein Rezept für Tsatsiki habe? Da mache ich mich doch zum Gespött der Leute. Schon kommen die ersten Schlagzeilen: "SKANDAL! Blogger macht keinen Tsatsiki", "Blog am Ende - zerbricht jetzt auch noch seine Ehe?", "Das dunkle Geheimnis des Herrn W" oder "Schicksalsjahre eines Bloggers - jetzt kommt die dreckige Wahrheit ans Licht". Das geht ja mal gar nicht, da wird sofort Abhilfe geschaffen und Tsatsiki gemacht.

Samstag, 6. Juni 2015

Dolmas - gefüllte Weinblätter


Wenn es beim ersten Mal nicht funktioniert, nicht aufgeben und noch mal probieren. Das gilt so ziemlich für alles, außer vielleicht fürs Fallschirmspringen. Mein letzter Versuch, gefüllte Weinblätter zu machen war dann auch echt griechisch, mit anderen Worten: eine einzige Pleite. Das konnte ich natürlich nicht auf mir sitzen lassen, also bin ich die Sache noch einmal angegangen.

Freitag, 19. Dezember 2014

Gigandes plaki - gebackene dicke Bohnen in Tomatensauce

Hoch die Hände - Wochenende. Besser noch: Ferien. Gestern war hier nichts, heute passiert dann mal wieder etwas. 


Die Entscheidung ist gefallen: Heiligabend gibt es mediterran angehauchtes Büffet. Da dürfen italienische Antipasti, spanische Tapas und auch griechische Mezés nicht fehlen. In letztere Kategorie fallen die gigandes plaki, zu deutsch: gebackene Riesenbohnen. Ein Gericht also, den in der englischsprachigen Welt gerne zum Frühstück genossenen Baked Beans nicht ganz unähnlich.