Ich bin mir ja für nichts zu schade und probiere immer gerne neue Dinge. Nun habe ich neulich ein Video gesehen, in dem vegane Steaks getestet und für gut befunden wurden. Ich bin von Natur aus neugierig, also dachte ich mir: "Warum eigentlich nicht? Probier das mal aus, dann weißt du Bescheid und hast auch was, worüber du schreiben kannst."Also habe ich mir flugs drei Stück davon zugelegt. In diesem Zusammenhang noch einmal vielen Dank an DHL. Auf der Verpackung stand riesengroß: "Gekühlte Ware" und was macht der Fahrer? Anstatt zu klingen und mir die Sendung auszuhändigen, wirft er mir nur einen Zettel in den Kasten (ich habe es durchs Fenster gesehen) und hinterlegt das Paket bei knackigen 34 °C in der Packstation. Genau mein Humor. Aber egal. Die Kühlakkus im Paket haben Schlimmeres verhindert und die Teile sind dann doch unbeschadet in einem meiner Kühlschranke gelandet.
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Montag, 14. Juli 2025
Sonntag, 12. Januar 2025
Mittwoch, 4. Dezember 2024
Steak!
Das Leben nimmt uns mal mal wieder so richtig Volley. Ich berichtete ja, dass im Frühjahr sowohl meine Mutter als auch meine Schwiegermutter verstorben sind und wir uns jetzt um zwei ältere Witwer und deren Malaisen kümmern müssen. Zum Glück sind die Gattin, die Sous-Chefin meine Schwester und ich ein gutes Team, aber trotzdem kann einen das schon, besonders parallel zu einem fordernden Beruf, ordentlich aufreiben. Da hilft dann manchmal nur eins: man muss sich hin und wieder mal selbst belohnen. Dies geschah heute mit fantastischen Steaks, so gut,wie ich es lange nicht mehr hatte.
Montag, 27. Mai 2024
Rindersteak mariniert
Puristen müssen jetzt ganz tapfer sein, denn heute nehmen wir ein schönes Stück Rinderfilet und lassen es vor dem Grillen marinieren. Zunächst deshalb also die Frage, warum wir das überhaupt machen. Das hat neben der immer gültigen Antwort "weil wir es können" zwei Hauptgründe. Erstens: die Textur. Da brauchen wir uns beim Filet allerdings weniger Sorgen machen, denn das ist ja eigentlich von Haus aus zart. Zweitens: der Geschmack. Der ist bei diesem Cut tatsächlich nicht so intensiv, wie zum Beispiel bei einem schönen Ribeye mit Marmorierung und Fettauge, also kann es ein wenig "Umami" vertragen - wenn man kein Purist ist. Abgesehen davon mag "Steak würzen und über heißen Kohlen bis zum gewünschten Gargrad grilllen" zwar der reinen Lehre entsprechen, für einen lesenswerten Blogeintrag sorgt das aber eher weniger.
Freitag, 18. Februar 2022
It's Steak O'Clock ...
Da mich den ganzen Tag Rückenschmerzen gequält haben, brauchte ich heute einfach mal eine Belohnung. Steak ist da schon mal ein Angebot, dass mir an einen sonst eher gebrauchten Tag mit Regen und Sturm die Sonne aufgehen lässt und querulante Bandscheiben vergessen machen lässt. Da der Entschluss, ein Stück Rind auf den Teller zu bringen, ein eher spontaner war, blieb das Sous-Vide-Gerät im Schrank und stattdessen kam, ganz old school, die gute alte gusseiserne Pfanne zum Einsatz. Der Rest lief dann so nebenbei, was mit etwas Routine kein Problem darstellen sollte.
Samstag, 20. Juni 2020
Steak rückwärts
Ich hinke ja gerne mal Trends hinterher oder koche bewusst gegen die Strömung. Rückwärts garen - der anglophile Pfannenschwenker spricht von reverse sear - bedeutet eigentlich nur, dass man das Fleisch nicht zuerst anröstet und dann langsam gar zieht, sondern erst schonend auf die gewünschte Kerntemperatur bringt und danach noch mal ganz kurz scharf anbrät. Der erste Teil diese Vorgangs geschieht meist mit Hilfe eines Backofens. Mittlerweile ist das aber auch ein alter Hut und im Zeitalter des sous vide schon wieder total unmodern. Trotzdem wollte ich das heute mal ausprobieren, denn erstens wünschte sich die Familie Steak, zweitens hatte ich die Zeit und drittens endlich das Backgerät, um das Vorhaben vernünftig umzusetzen.
Samstag, 30. März 2019
Grillsaison 2019
Dann hätten wir das Angrillen für dieses Jahr jetzt auch erledigt. Wurde aber auch Zeit, denn wie die Chronik zeigt, waren wir schon mal früher am Start:
- 2009 - 14 März
- 2010 - 24 März
- 2011 - 09 März
- 2012 - 16 März
- 2013 - 02 April
- 2014 - 01 März
- 2015 - 25. Februar
- 2016 - 01. April
- 2017 - 16. Februar
- 2018 - 11. März
Aber dafür fängt es dieses Jahr extrem lecker an und zwar mit einem absoluten Hammer, nämlich einem Flat Iron-Steak vom Angus-Rind, dry-aged versteht sich. Normalerweise bevorzuge ich Steak ja aus der Pfanne, weil ich da besser mit Aromaten und Butter arbeiten kann, aber dieses hier war einfach perfekt. Der absolute Höhepunkt einer Steak-Woche, in der es Donnerstag ja Steak-Wraps gab ...
Donnerstag, 28. März 2019
Steak-Wraps
Ich will heute keine langen Lieder singen, sondern nur ein wenig für euch wrappen. Steak, rosa gebraten, ein bisschen Tex-Mex Style, nicht mehr, nicht weniger. Was braucht man mehr?
Donnerstag, 17. Januar 2019
Rindfleisch-Tofu
Wir alle kennen das Problem. Wir laden liebe Gäste zum Essen ein und hören dann die Worte "Danke, wir kommen gerne, aber hast du auch irgendwas ohne Tofu? Weißt du, wir sind nämlich Fleischesser. Jetzt nicht, weil wir Tofu nicht mögen, das sind rein ethische Gründe". Dann stehst du da mit deinem Plan Chia-Samensuppe, gedämpften Brokkoli, Seitanburger und in Hanföl gebratenen Tofu zu servieren. Hektik bricht aus. Was kann man denn einem Fleischesser servieren? Und wo bekommt man das her? Muss ich da erst Bücher lesen und in teuren Spezialläden einkaufen? Reicht nicht auch Fruchtfleisch? Aber keine Sorge, ich habe da Hilfe.
Samstag, 27. Oktober 2018
Zwiebelrostbraten
Ich habe ja schon oft versucht, es mir mit Anhängern irgendwelcher indigenen Regionalküchen zu verscherzen. Heute habe ich die Gelegenheit, das sogar multikulturell zu schaffen, denn mit einem Zwiebelrostbraten kann man sowohl Österreicher, Bayern, Franken und natürlich Schwaben gegen sich aufbringen. Das ist praktisch, in etwa so, als wenn man mit einer abgesägten Schrotflinte feuert - breite Streuung, irgendwas trifft man immer. Ich bin mir ehrlich gesagt auch gar nicht sicher, in welcher regionalen Küche ich mich heute überhaupt bewege und ob es das vielleicht eher eine Melange (oder Travestie?) verschiedener Ansätze darstellt. Ist mir ehrlich gesagt auch schnuppe, denn es erscheint mir so, wie es ist, stimmig.
Freitag, 12. Oktober 2018
Lammkaree mit mediterranem Gemüse und Rosmarinkartoffeln
Man muss die Feste feiern, wie sie fallen, heißt es ja immer so schön. Nun denn, Anlass gibt es genug. Zum einen sind heute in NRW die Herbstferien ausgebrochen und auch ich habe mich scheinbar infiziert. Zum anderen ist die Gattin abends nicht im Haus, da sie sich bei dem jährlichen, mittlerweile sogar recht großen Autumn Moon Festival hier bei uns in Hameln die Helden ihrer Jugend, The Fields of the Nephilim, anschaut. Die Holde mag ja kein Lammfleisch, also hatte ich heute die Gelegenheit, mich diesbezüglich auszutoben und habe eben mit der Sous-Chefin allein diniert.
Donnerstag, 13. September 2018
Philly Cheese Steak Sandwich
Ich glaube, ich mache mal eine lose Reihe zu berühmten Sandwiches der Welt. So ein paar hatten wir hier ja schon, zum Beispiel Grilled Cheese Sandwich, BLT, Clubsandwich oder Bocadillo Catalán. Letztlich sind Burger und Döner ja auch nur Formen des belegten Brots. Heute begeben wir uns mal nach Philadelphia im Osten der USA. Was fällt uns zu dieser Stadt ein? Natürlich zunächst einmal der berühmte Frischkäse. Dann Tom Hanks in einer seiner Paraderollen, sowie der Fresh Prince of Bel Air, der ja ursprünglich hier wohnte. Sportvereine wie die Phillies, Eagles, Flyers und 76ers kennt man vielleicht auch noch. Das Philly Cheese Steak, das nichts mit dem Frischkäse zu tun hat, kennt hierzulande vermutlich keiner, es genießt jedoch in Philadelphia und auch im Rest des Landes Kultstatus. Es ist vielleicht sogar das Gericht der Stadt. Grund genug also, sich einmal damit zu beschäftigen.
Mittwoch, 4. Juli 2018
Nur mal so ... (Teil 121)
Was macht man mit einem unverhofft freiem Nachmittag wegen "Hitzefrei"? Zu tun ist nicht mehr viel, denn das Schuljahr neigt sich dem Ende entgegen, das Abitur 2018 ist vollbracht und die ersten Zeugniskonferenzen haben stattgefunden. Bei den Temperaturen kann man auch kaum was im Garten machen, außer sich den Schlauch über die Glatze zu halten. Sollte ich also tatsächlich Freizeit haben? Das würde ja bedeuten, ich hätte endlich mal wieder Zeit zum Kochen. Das habe ich die letze Zeit natürlich auch gemacht, aber nicht so mit vollem Einsatz. Zum einen war es mir zu heiß und dann hat irgendwie auch der Appetit gefehlt. Was ich auf den Tisch gebracht habe war essbar, aber nichts, was ich mit der Weltöffentlichkeit teilen muss. Heute habe ich uns mal wieder Steak gegönnt. Für Gattin obiges Filet ...
Sonntag, 11. März 2018
Grillsaison 2018
Fast einen Monat später als letztes Jahr, habe ich zuhause das olympische Feuer entzündet, um der Kunst des Grillierens zu frönen. Es ist doch immer wieder schön, die Flammen emporsteigen zu sehen, den Geruch der Kohle zu vernehmen und dann das erste Stück Fleisch auf den Rost zu knallen. Da es heute Steak geben sollte, habe ich den 57er Kugelgrill genommen. Da habe ich heiße und kältere Zone, aber auch - viel wichtiger - einen Deckel. Perfekt also fürs scharfe Angrillen und anschließend sanftes Ruhen. Als Beilage habe ich mich an etwas südamerikanisches heran gewagt. Das Ergebnis, wenn auch kein "Fail" in dem Sinne, erscheint mir noch etwas optimierungsbedürftig zu sein, deshalb gibt es erstmal keinen eigenen Eintrag.
Donnerstag, 15. Februar 2018
Rumpsteak mit Kräuterbutter
Ich werde oft gefragt - nun, ich werde oft natürlich gar nicht gefragt, aber ich muss schreiben "Ich werde oft gefragt", sonst geht das hier nicht weiter - ich werde oft gefragt: "Was ist eigentlich dein Lieblingsessen?" Ich antworte dann immer, das sei saisonabhängig. Im Winter eher Schmorgerichte, zur Muschelzeit eben Schalentiere, zwischen April und Juni viel Spargel, im Sommer Leckeres vom Grill, Pilze im Herbst, alles hat so seine Zeit. Was aber immer geht, ist ein gutes Steak. Das habe ich sogar aus der Pfanne lieber als vom Grill. Da fehlen zwar die Holzkohlearomen, dafür liefert der Stich Butter das Tüpfelchen auf dem i.
Sonntag, 31. Dezember 2017
Guten Rutsch ins Jahr 2018!
Es ist nicht das schönste Bild aber Zeiten, aber vermutlich das letzte Steak, dass ich in 2017 essen werde. Rumpsteak, 300 Gramm vom Angusrind im Forsthaus Finkenborn, dazu verschiedene Beilagen - der perfekte Weg um das Jahr kulinarisch ausklingen zu lassen.
Wir sehen und lesen uns hoffentlich 2018 wieder, in alter Frische. Feiert, schön, passt gut auf euch auf und habt einen guten Rutsch.
Wir sehen und lesen uns hoffentlich 2018 wieder, in alter Frische. Feiert, schön, passt gut auf euch auf und habt einen guten Rutsch.
Samstag, 8. Juli 2017
T-Bone Steak von der Salzplanke mit Folien-Süßkartoffel
Wenn einen der kleine Hunger zwischendurch überfällt, darf es gerne mal ein Steak auf die Hand sein. So ein T-Bone ist ja doch eher für den hohlen Zahn und wenn man bedenkt, das Kühe Grasfresser sind und ich mein Fleisch eher medium rare mag, ist das hier eigentlich ein vegetarischer Rohkostteller. Ist natürlich völliger Blödsinn, ich weiß. Aber egal, ich habe heute auch nur einen Vorwand gesucht, die Salzplanke, die ich von lieben Freunden zum Geburtstag bekommen habe, zu benutzen. Eigentlich wollte ich ein schönes côte de bœuf haben, das gab es aber ausgerechnet heute nicht. Also habe ich zwei T-Bones für die Sous-Chefin und mich gekauft, die Gattin steht da nicht so drauf und bekam stattdessen ein leckeres Filet vom Charolais-Rind.
Freitag, 5. Mai 2017
Steakhouse SASH in Hameln (revisited)
Wenn man in Hameln gute Steaks essen möchte, gab es bisher eigentlich nur eine Adresse und zwar das SASH (South American Steak House). Diese Adresse hat sich nun aber geändert. Vor einiger Zeit berichtete ich schon einmal vom Besuch in Hamelns bester boviner Brutzelbude und erwähnte, neben viel Lob für das Essen, dass die Restaurantbetreiber auf der Suche nach einer neuen location (wie man so schön neu-deutsch sagt) seien. Die ist nun gefunden und der Laden hat vor nicht allzu langer Zeit im Vereinsheim des VFL Hamelns in der "Fahlte 4" wieder eröffnet. Man kann sich gar nicht vorstellen, wie dankbar wir darüber sind. Zum einen natürlich dafür, dass es weiter leckere Steaks vom Lavagrill gibt. Zum anderen, weil wir seit langem zweimal im Jahr zum "Geburtstagsessen" in eben dieses Vereinsheim eingeladen wurden und es jedesmal ... nun ja ... grottig wäre untertrieben ... zum Verzweifeln war. Ein Koch, der zum totgekochten Spargel nicht nur Hollandaise aus dem Tetrapack serviert, sondern sich nicht mal die Mühe macht, diese vorher aufzuwärmen, hat die Kontrolle über sein Leben verloren. Als ob matschige Schnitzel und wässerige Kartoffeln nicht schon schlimm genug wären, durch eiskalte Industrie-Emulsionen werden sie nicht besser. Zum Glück ist jetzt ja aber das SASH in diesen Räumlichkeiten und man freut sich förmlich auf die nächste Geburtagsfeier.
Samstag, 29. April 2017
Dry Aged Steak mit Spargel und getrüffelter Butter
Ich habe zwar gerade eine peruanische Phase und man kann bei ja mittlerweile auch ganzjährig Spargel aus dem Andenland kaufen, aber soweit geht die Liebe dann doch nicht. Bei Spargel bleibe ich in der Heimat und auch in der Zeit von März bis Juni.. Wir wissen ja, regional und saisonal sind die Stichworte und daran halte ich mich auch meist, obwohl ich mir gerade nicht sicher bin, wann Ananas bei uns Saison hat ...
Sonntag, 19. März 2017
Steak - na logo!
Irgendwie musste mal wieder Steak auf den Teller. Ich bin da ganz ehrlich, ich mag es tatsächlich aus der Pfanne und mit brauner Butter begossen lieber, als vom Grill. Der Garpunkt ist meines Erachtens so auch besser zu treffen. Normalerweise esse ich Steak gerne medium rare. Dies hier ist ein Rib Eye und das bevorzuge ich jedoch medium, da sonst der charakteristische Fettkern in der Mitte nicht richtig gart. Man mag mir zustimmen oder nicht, aber für mich gibt es bessere Sachen, als auf rohem und kaltem Rinderfett herumzukauen.
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