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Montag, 11. Mai 2026

Rustikaler Spargeltoast mit Bauernbrot und Bresaola


Gestern gab es bei uns ganz klassisch weißen Spargel, Salzkartoffeln und braune Butter mit Semmelbröseln. Dazu habe ich ein paar (mehr) Hähnchenschnitzel gemacht, weil ich die gerne am nächsten Tag einfach so im Brötchen esse. Ein paar der weißen Stangen waren (ungekocht) auch noch über, die bekam die Gattin, sehr zu ihrer Freude, dann heute als Spargeltoast. Ich habe mich dabei an einem älteren Rezept auf diesem Blog orientiert, allerdings ein paar Änderungen vorgenommen, die eine Neuveröffentlichung gerechtfertigt. Schauen wir das Ganze also einmal an.

Montag, 2. Februar 2026

Mini-Quiches mit Spinat und Feta


Wenn ich küchentechnisch mal wieder mal eine längere fernöstliche Phase habe, meutert die Gattin irgendwann und verlangt nach etwas mehr Bodenständigem. Dann gibt es entweder ein "normales" Abendbrot mit Käse, Aufschnitt, eingelegtem Fisch, hartgekochten Eiern, Krabbensalat und so weiter oder auch mal einen Tapas-Abend. Auch italienische Pasta oder Risotto stehen bei ihr hoch im Kurs. Besonders mag sie auch Quiche, die ich dann entweder in einer größeren Springform oder, wie hier als kleine Miniküchlein im Muffin-Tray backe. Das finde ich besonders praktisch, weil man da auch mal verschiedene Füllungen einsetzen kann. Mal ist es Rosenkohl, dann  Kürbis, heute dann eben mit Spinat und Feta.

Freitag, 10. Oktober 2025

Bruschetta mit Bresaola, Pesto und Feige


Das sind so die Kleinigkeiten, die aus der Not heraus geboren werden und dann total überzeugen. Ich hatte neulich aus einem Reflex heraus ein paar frische Feigen erstanden und außerdem war noch Baguette über. Letzteres läuft bei uns meist auf Bruschetta hinaus. Aber in diesem Bereich geht doch wohl mehr als nur Tomate, oder?

Samstag, 31. August 2024

Bruschetta alla Pugliese


Ich bleibe mal noch einen Moment beim Thema vegetarische Leckereien mit gerösteten Brot und präsentiere hier Bruschetta. Das erscheint zunächst zu einfach, dabei ist diese Vorpseise eins der missvertstandensten Gerichte Italiens und das nicht nur die Aussprache betreffend. Es heißt "Bruss-Ketta" und nicht "Bru-Schetta". Und was die Zutaten betrifft dürft ihr jetzt mit mir im Chor sprechen: "In der italienischen Küche ist weniger IMMER mehr und simple Eleganz ist das Maß aller Dinge". Auch ich habe hier schon Bruschetta genmacht, mir aber sagen lassen müssen, dass die eigentlich mehr ein Tomatensalat auf Brot war. Deshlab hier das Rezept aus Apulien nach der reinen Lehre.

Montag, 5. Juni 2023

Hähnchenflügel in Knoblauch-Honig-Marinade


Ich bin noch das Rezept für die Chicken Wings auf dem Tapas-Büffet neulich schuldig. Das möchte ich noch schnell nachreichen. Die sind schnell gemacht und man braucht auch nicht unbedingt einen Grill dafür, man kann sie, so wie ich hier, sehr gut im Backofen machen. Wir das geht, zeige ich jetzt.

Sonntag, 4. Juni 2023

Tapastisch


Nein, es geht hier weder um Tapeziertische und noch um hölzerne Darsteller ehemaliger TV-Kommissare, die Harry schon mal den Wagen vorfahren lassen. Das Thema ist spanisches Fingerfood, das im Land von Bolero und Rioja und darüber hinaus allgemeinhin Tapas genannt wird. Und genau das wünschte sich die Familie gestern recht spontan und wer bin ich schon, da nein zu sagen? Also habe ich flugs ein paar Zutaten besorgt und losgelegt. Rund vier Stunden später hatte ich dann diesen tapastischen Tapastisch. Dabei habe ich mich beim Zubeteiten wohl, wie soll man sagen, vom Elan des Moments etwas hinreißen lassen und irgendwie vergessen, dass wir nur drei Esser sind.

Mittwoch, 15. Februar 2023

Würtschen im Schlafrock


Manchmal bekomme ich Angst vor mir selbst, besonders wenn mich plötzlich seltsame Essensgelüste überkommen. So auch heute, wo ich ganz spontan "Würstchen in Blätterteig" im Kopf hatte. Ein hastig durchgeführter Schwangerschaftstest fiel negativ aus, also kann ich es nicht auf die Hormone schieben, ich bin vermutlich tatsächlich hin und wieder kulinarisch pervers. Nun, ja Würstchen im Schlafrock sind ja nicht unbekannt. Sie  hatten hierzulande irgendwann in den 50er bis 70ern ihre Hochzeit. In den USA und Großbritannien sind ähnliche Gerichte nach wie vor unter Namen wie sausage roll oder pigs in a blanket - je nach verwendetem Teig oder Wurstform - sehr beliebt. Meine Version hat einen kleinen Twist und ist dadurch besonders lecker, auch kalt. Also bitte anschnallen, die nächste Fahrt geht rückwärts. 

Donnerstag, 19. Januar 2023

Leckere Bohnenbällchen - fleischfreies Fingerfood


Momentan ist ja der Veganuary - ein „lustiges“ Kofferwort aus vegan und January - wieder mal wortwörtlich in aller Munde. Zumindest in Regionen dieser Welt, in denen man sich den Luxus leisten kann, sich über solche Dinge Gedanken zu machen. Im Grunde geht es darum, das neue Jahr nach den fetten Festtagen etwas leichter zu beginnen, den Fleischkonsum allgemein zu reduzieren, vielleicht ein paar Pfunde zu verlieren und das wohlige Gefühl zu haben, sich in die Liste potentieller Weltretter eintragen zu dürfen. Nun ist gegen fleischlose Kost grundsätzlich nichts einzuwenden und auch ich esse auch lieber vegetarisch, als mir minderwertige tierische Proteine fragwürdiger Herkunft in den Wanst zu stopfen, aber ich brauche dazu kein spezielles Datum oder irgendeinen trendigen Anlass. Ich esse grundsätzlich, worauf ich Lust habe und das kann durchaus auch vegetarisch oder gar vegan sein. So wie heute. Da war mir irgendwie nach Fladenbrot mit Hummus und Co.. Dazu dachte ich, würde gut etwas in Richtung von Gemüsebratlingen passen. Falafel wären natürlich perfekt, aber dafür fehlte die Zeit, also habe ich mich für knusprige Bällchen aus Kidneybohnen entschieden. Ganz vegan, natürlich. 

Dienstag, 22. November 2022

Sate Ayam Ponorogo - Hähnchenspieße mit Erdnusssauce aus Java


Das heutige Gericht - schon länger geplant - wird leider von tagesaktuellen Ereignissen überschattet: dem Erdbeben auf der indonesischen Insel Java. Vorab gilt unser erster Gedanke also den Opfern, ihren Familien und all jenen, die vor den Trümmern ihrer Existenz stehen. Und ja, ich kann das betrauern, ohne das Leid anderswo aus dem Auge zu verlieren und auch mein Mitgefühl für zu Unrecht leidende Menschen hierzulande wird dadurch nicht geschmälert. Aber nun zum Gericht. Was haben wir hier denn heute im Angebot? Satespieße vom Huhn. Okay, die hatten wir auf diesem Schiff schon des Öfteren, sowohl thailändisch als auch indonesisch. Heute biete ich eine besondere, weil ursprüngliche Machart an. Satespiesse stammen nämlich wohl von eben jener gerade durch die Natur gebeutelten Sundainsel Java, genauer gesagt aus dem Regierungsbezirk Ponorogo (nicht mit dem bolivianischen Ort Porongo verwechseln). Aus dieser Ecke der Welt habe ich hier ein schönes, nicht allzu kompliziertes Rezept: Sate Ayam Ponorogo (Hähnchenspieße aus Ponorogo). Dazu gibt es ganz klassisch einen Erdnussdipp.

Montag, 21. November 2022

Bungeoppang (Tayaki) - Waffelfische mit süßer Füllung


Manchmal überschneiden sich die Dinge. Just nachdem ich rein zufällig über ein Video der in den US lebenden koreanischen Internet-Koch-Ikone Maangchi gestolpert bin, in dem sie Waffelfische mit süßer Füllung backt, erzählt mir die Sous-Chefin von einem fast identischen Gebäck, dass sie im Computerspiel Genshin Impact gesehen hat und gerne mal essen würde. Ich schreibe bewusst „fast identisch“, denn bei Maangchi gab es koreanische Bungeoppang (붕어빵), im Spiel handelt es sich um japanische Taiyaki (鯛焼き). Der Unterschied mag auf nationaler Ebene bedeutsam sein, kulinarisch kann er jedoch vernachlässigt werden, den beides sind im Grunde Waffeln in Fischform, die klassisch mit süßen Bohnen oder Bohnenpaste gefüllt werden und als Streetfood heiß begehrt sind. 

Montag, 17. Oktober 2022

Banh Beo - vietnamesische Reiskuchen


Momentan läuft hier ja so einiges parallel und ich habe die Tage mehr gekocht, als ich posten kann. Das hole ich jetzt Stück für Stück nach. Heute kommt ein Rezept an die Reihe, auf das ich mich schon lange gefreut habe: vietnamesische Bánh Bèo oder Reiskuchen mit pikantem Belag. Ein wenig aufwendig zwar, aber die Mühe lohnt sich allemal. Wobei der Name Reiskuchen eher irreführend ist. Eigentlich sind von der Konsistenz her eher nudelartig. Der Belag ist herzhaft, aber nicht scharf und kann nach Wunsch auch - zum, Beispiel mit Shiitakepilzen - vegan gemacht werden. Ursprünglich kommen die Teile aus der zentral-vietnamesischen Stadt Huế, sind aber mittlerweile im ganzen Land beliebt. Bei dieser aus der Stadt Quang Ngai stammenden Version ist eigentlich Schwein gängig, ich habe hier aber Huhn genommen, einfach weil es noch da war und weg musste. Egal wie, das ist Fingerfood vom Feinsten und eine exotische Zierde für jedes Party-Büffet.

Donnerstag, 29. September 2022

Knusprige Chicken Wings - Cui Pi Zha Jichi


Ich weiß, ich habe schon zahlreiche Rezepte für Chicken Wings auf diesem Blog, aber irgendwie kann man davon nie genug haben. Heute kommt mal wieder eins dazu und das finde ich besonders lecker. Cuì pí zhá jīchì (脆皮炸鸡翅) oder knusprige Hähnchenflügel hat seinen Ursprung in der chinesischen Provinz Guangdong (Kanton), ist in der Art der Zubereitung der berühmten nordchinesischen Pekingente nicht unähnlich. Knusprige Haut, zartes Fleisch, schöner Glanz und eine leicht süssliche Note gehen auch geschmacklich in dieselbe Richtung. In China selbst werden meist auch ganze Hühner auf diese Weise zubereitet, dann in mundgerechte Happen zerlegt und hübsch auf einer Platte wieder zusammengepuzzelt. Chicken Wings sind auf diese Weise aber auch üblich und man ist mit ihnen natürlich schneller am Ziel. Aber egal wie, Nachkochen lohnt sich hier auf jeden Fall.

Mittwoch, 21. September 2022

Deguo Chang Mangguo Chuan - Deutsche Mango-Wurstspieße


Wer kennt sie nicht, die typisch deutschen Mango-Wurstspieße? Kennt ihr nicht? Isst man bei euch denn so was etwa nicht? Na gut, bei uns auch nicht, also was soll das hier eigentlich? Nun, das ist einfach erklärt. Wenn wir Lust auf irgendetwas Fernöstliches haben, holen wir uns eine Portion gebratene Nudeln oder Hähnchen süß sauer. Das ist dann meist genau so "original", wie Toast Hawaii aus der Südsee stammt, schmeckt uns aber und vermittelt ein Gefühl der großen weiten Welt. Was aber bitteschön isst ein Chinese, wenn ihm nach westlichem Essen ist? Dieses Frage trieb mich um und ich bin auf die sogenannte Canto-Western Cuisine (oder: Soy Sauce Western) gestoßen, die ihren Anfang 1860 im kantonesischen Guangzhou nahm und sich dort (und in Hong Kong) immer noch großer Beliebtheit erfreut. Klassiker dieser Küche sind Steak mit Soja-Pfeffersauce, Schweizer Hähnchenflügel oder mit Käse überbackener Meerersfrüchtereis. Und unter all diesen seltsamen Gerichten stieß ich dann auf das seltsamste aller seltsamen Gerichte: Deutsche Mango-Wurstspieße. Eigentlich war es nur das flüchtige Bild einer Speisekarte bei meinem Lieblings YT-Channel ChineseCookingDemystified, aber man konnte einigermaßen erkennen, wie das gedacht war. Hier also Déguó Cháng Mángguǒ Chuàn (德国肠芒果串) oder Deutsche Mango-Wurstspieße.

Dienstag, 3. Mai 2022

Fenchel-Confit


Man kann es gar nicht oft genug sagen, die einfachsten Sachen sind oft die besten, so wie dieser Fenchel hier. Ich weiß, der anisige Doldenblütler ist nicht jedermanns Sache und viele schätzen ihn allerhöchstens als Tee bei Magenschmerzen, aber ich mag die Knolle hin und wieder ganz gerne. Und da die Meerschweine da gleicher Meinung sind, habe ich immer einen ausreichenden Bestand davon im Haus. Heute zeige ich mal eine äußerst simple aber wahnsinnig leckere  Möglichkeit der Zubereitung, nämlich als Confit. Confieren bedeutet, dass etwas bei sehr geringer Hitze in Fett gegart wird, um es zart werden zu lassen und vor allem die Haltbarkeit zu gewährleisten.

Freitag, 8. Oktober 2021

Anchor Bar Style Buffalo Wings mit Blue Cheese Dip


Buffalo Wings? Sind das in den Staaten nicht eigentlich Bisons? Und seit wann haben die denn Flügel? Verwirrt? Kein Problem, denn hier sind nicht horntragende Vertreter der Gattungen Bos oder Bubalus gemeint, sondern die Stadt Buffalo in New York - also dem Bundesstaat und nicht der Millionen-Metropole. Dort befindet sich nämlich die Anchor Bar, in der Teressa Bellissimo im Jahre 1964 diese scharfen Wings erfand. Ein voller Erfolg, denn heutzutage kann man sich in den USA kaum ein Superbowl-Spiel im Fernsehen vorstellen, ohne dabei auf den würzigen Hühnerflügeln herumzukauen. Ich hatte heute nämlich auch eine Art Endspiel, denn ich hatte heute meinen vorläufig letzten Arbeitstag und darf nun herbstferienbedingt die nächsten zwei Wochen meiner Familie zu Hause auf die Nerven gehen.

Mittwoch, 11. August 2021

Barbajuans de Monaco - frittierte Teigtaschen


Wenn die Gattin bei der Lektüre ihrer geliebten Deko- und Gartenzeitschriften plötzlich innehält, das Magazin leicht sinken lässt und mich mit schrägem Blick über die Seiten hinweg mustert, weiß ich, dass es jetzt entweder teuer oder anstrengend wird, meist sogar beides. „Du hast noch nie etwas aus Monaco gekocht“, lässt sie vernehmen und in ihrer Stimme schwingen sowohl Bedauern als auch der Hauch eines Vorwurfs mit. „Hier sind so schöne Teigtaschen, die könntest du auch mal machen“. Eine kurze Recherche meinerseits ergibt dann, dass es sich bei fraglicher Teigware um Barbajuans - manchmal auch Barbaguians - (zu Deutsch: "Onkel Johann") handelt, eine Art mit Mangold gefüllter und in Fett ausgebackener Ravioli, die in Monaco so eine Art Nationalgericht sind. Die Dinger sind aber wohl nicht nur irgendeine kulinarische Spezialität des Fürstenstaats, sondern vermutlich auch die einzige. 

Freitag, 2. Juli 2021

Amtliche Fritten


Pommes Frites - wer liebt sie nicht, die kleinen goldigen Kartoffelknusperstäbchen? Ich habe gerne mal eine gute Fritte auf dem Teller. Bisher habe ich die immer in meinem großen gusseisernen Wok ausgebacken. Das ist natürlich immer so ein bisschen Pi mal Daumen gewesen, da man sich so mehr auf Erfahrung, Gefühl, Geruch und Aussehen verlassen muss. Außerdem blockiert der Wok dann nötig gebrauchten Platz auf dem Herd. Damit kann man leben - habe ich ja auch jahrzehntelang - aber ideal ist das nicht. Also habe ich jetzt die Menge der von mir potentiell zu erbenden irdischen Güter um ein weiteres Gerät aufgestockt: eine Fritteuse.

Samstag, 10. April 2021

Knusprige Süßkartoffel-Fritten mit Trüffelmayonnaise


Unter den essbaren Knollengewächsen ist die Süßkartoffel ein listiger Lump. Ich mag sie wohl gerne, aber bisher ist es mir nie gelungen, sie zu Fritten zu verarbeiten, die nach dem Fettbad länger knusprig bleiben, als ein Neutron außerhalb des Atomkerns überlebt. Doch heute habe ich es endlich geschafft, den Vertretern der Gattung "Prunkwinde" ein Schnäppchen zu schlagen und sie sowohl heiß als auch kross auf den Teller zu bringen. Und wie meist, ist das "Geheimnis" eigentlich gar keins und die Sache recht einfach zu bewerkstelligen.

Dienstag, 12. Januar 2021

Tung Tong - thailändische Goldsäckchen


Wer hätte nicht gern ein Säckchen voller Gold oder gar mehrere davon? Ich hatte heute einen ganzen Teller voll, gemäß dem Motto: lass dem Ribéry mal sein goldüberzogenes Steak, ich futtere gleich die ganzen Beutel. Na gut, echtes Gold ist es nicht, aber vom Geschmack her goldrichtig. Knusprige Hülle, saftiges Inneres, zwei Happen und Schwupps, fühlt man sich wie Goldmarie beim Durchschreiten des Tores bei Frau Holle. Aber wovon redet der alte Mann denn hier überhaupt? Von Tung Tong natürlich. Manchmal auch Thung Thong (ถุงทอง), zu deutsch eben "Goldsäcke". 

Dienstag, 29. Dezember 2020

Zum 7. Blog-Geburtstag: Jakobsmuscheln mit Trüffel und Scholle auf Tomatensalat


Vor genau sieben Jahren habe ich mich abends aus einer spontanen Laune heraus hingesetzt und die ersten Zeilen für diesen Blog geschrieben. Ich war mir noch beim Tippen gar nicht mal sicher, ob ich das überhaupt online stellen würde. Letztlich habe ich es dann doch gemacht und es freut mich, dass die Kombination meiner Liebe zum Kochen, Knipsen und Schreiben scheinbar Anklang findet. Das ist mehr, als zu erwarten war, denn eigentlich ist das hier ja ein privates Vergnügen und nicht der Versuch, reich und berühmt zu werden. Wenn dann auch noch Generationen nach mir hier nachlesen können und nicht, wie ich, bedauern müssen, die Altvorderen nie nach Rezepten gefragt zu haben, um so besser. Ich mache jedenfalls so weiter, wie bisher.  Wenn ihr mir dann auch in Zukunft gewogen bliebt, ist das ein Plus. Heute habe ich dem Blog erst mal ein paar Jakobsmuscheln à la Gordon Ramsay als Vorspeise spendiert.