Als Kind mochte ich keinen Spinat. Den musste ich mir, wie Rosenkohl, erst "erarbeiten". Heute esse ich ihn sehr gerne, am liebsten "mediterran", also mit Knoblauch, Zwiebeln und Olivenöl gewürzt. Die Familie mag das natürlich auch, wünschte heute aber Rahmspinat. Da kann man sich natürlich auf Kaptain Zauselbart vom Fischstäbchenkutter verlassen oder den Buhfrostmann nach Hause bestellen und den Rest von Chefkoch Mikro erledigen lassen. Man kann die Sache aber auch selbst in die Hand nehmen und Rahmspinat frisch kochen. Kein Hexenwerk und wer schon mal eine Mehlschwitze gemacht hat, ohne Haus und Hof in Flammen aufgehen zu lassen, wird auch hier nicht überfordert.
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Montag, 23. Januar 2017
Montag, 4. Mai 2015
Filet von der Maischolle auf Spinat mit Röstkartoffeln
Jede Jahreszeit hat ihre Saisonartikel auf die ich mich das ganze Jahr über freue. Jetzt ist ja gerade Spargel- und Erdbeerzeit, aber das ist nicht alles. Der Mai bringt auch leckeres aus dem Meer mit sich, namentlich die Maischolle, die jetzt ganz frisch angeboten wird. Eigentlich mag ich ganze Schollen, gerne auch größer, aber Filets sind auch in Ordnung.
Sonntag, 18. Januar 2015
Kotelettbraten vom Schwein aus dem Römertopf
Sonntag ist Bratentag oder wie Nena schon in den Achtzigern des letzten Jahrhunderts sang: "Hast du etwas Fleisch für mich, dann mach ich dir ein Fleischgericht" (oder so ähnlich). Älter noch als dieses Lied ist der Römertopf, der ein, so wie ich schon einmal an anderer Stelle angemerkt habe, völlig zu Unrecht aus der Mode gekommenes Kochutensil ist.
Samstag, 13. Dezember 2014
Freitag, 12. Dezember 2014
Schweinefilet in falscher Lebkuchensauce
Noch zwölf Tage bis Heiligabend und da haben wir ja wie jedes Jahr Schwiegereltern, Eltern und meine Schwester zum Essen zu Besuch. Mein Ehrgeiz gebietet es mir, jedes Jahr, die Latte ein wenig höher zu legen. Bis jetzt habe ich noch keinen blassen Schimmer, was es geben soll. Normalerweise haben wir ein mehrgängiges Menü oder Büffet im Wechsel, dieses Jahr wäre wieder Büffet an der Reihe. Trotzdem habe ich heute ein vielversprechendes Hauptgericht für ein weihnachtliches Menü ausprobiert.
Samstag, 29. November 2014
Thanksgiving Truthahn
Jedes Jahr findet am vierten Donnerstag im November in den USA die Familienfeier schlechthin statt: Thanksgiving. Für viele sogar wichtiger als Weihnachten, ist das Fest in keinem Fall ohne roasted turkey vorstellbar. Wer meine Liebe zur Kultur, besonders zum Essen der amerikanischen Südstaaten kennt, weiß, dass ich schon immer einmal einen Thanksgiving Turkey zubereiten wollte - und endlich habe ich es geschafft. Der Erntedank-Donnerstag ist natürlich Feiertag in den USA, also hat man Zeit, das Menü zuzubereiten. Bei uns ist das aber kein freier Tag, deshalb hatte ich vor, das amerikanische Thanksgiving am Sonntag in aller Ruhe nachzuholen. Eine familieninterne Kommunikationspanne führte jedoch dazu, dass ich erst gestern erfuhr, dass wir am Sonntag bei meinen Eltern zum Rouladenessen eingeladen sind. Also habe ich kurzerhand umdisponiert und den Truthahn zu heute zubereitet. Da ich ihn vor dem Garen gerne noch in eine brine - eine Art Pökelflüssigkeit - einlegen wollte, war es denkbar knapp. Letztlich ist dann doch alles gut gegangen.
Montag, 24. November 2014
Medaillons vom Schwein in Pilz-Rahmsauce
Von gestern waren noch Semmelknödel und Apfelrotkohl übrig und die Gattin liebt beides. Fleisch und Sauce hatte ich leider nicht mehr da, und das war ein Problem, weil ja besonders Knödel geradezu nach Sauce schreien. Zeit für einen Braten mit Sauce war nicht, also musste etwas her, das verhältnismäßig schnell zu einer leckeren Sauce führt.
Sonntag, 23. November 2014
Gebratene Entenbrust
Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Man möchte hinzufügen: "Und seitdem ich nicht mehr denke, geht es mir aber sowas von gut".
Eigentlich wollte ich heute eine ganze, mit einer Apfel-Zwiebel Füllung präparierte Ente im Niedrigtemperaturverfahren zubereiten, aber soll man es glauben? In der ganzen Stadt war keine Ente aufzutreiben, nicht einmal auf den beiden Geflügelständen des Wochenmarktes. Fleisch aus der Tiefkühltruhe meide ich. Im aller äußersten Notfall mag es gehen, aber dieser ist bisher nie eingetreten und so kritische Garmethoden wie die Niedrigtemperatur sollte man nicht mit TK Fleisch in Angriff nehmen. Also wird dies Experiment erst einmal vertagt.
Eigentlich wollte ich heute eine ganze, mit einer Apfel-Zwiebel Füllung präparierte Ente im Niedrigtemperaturverfahren zubereiten, aber soll man es glauben? In der ganzen Stadt war keine Ente aufzutreiben, nicht einmal auf den beiden Geflügelständen des Wochenmarktes. Fleisch aus der Tiefkühltruhe meide ich. Im aller äußersten Notfall mag es gehen, aber dieser ist bisher nie eingetreten und so kritische Garmethoden wie die Niedrigtemperatur sollte man nicht mit TK Fleisch in Angriff nehmen. Also wird dies Experiment erst einmal vertagt.
Sonntag, 16. November 2014
Kotelettbraten mit Senf-Kräuterkruste
Es ist immer mehr bei uns zur Tradition geworden: Sonntags gibt es Sonntagsessen, oft in Form von Braten. Wie schon an anderer Stelle erwähnt, auf meine Bratensauce bilde ich mir einiges ein. Die schmeckt immer lecker, egal welches Fleisch ich verwende. In diesem Fall Kotelett am Stück mit einer leckeren Senf-Kräuter Haube.
Sonntag, 12. Oktober 2014
Kasslerbraten
Sonntag ist Familientag und wir sind oft unterwegs. Im Sommer gibt es dann häufig ein Picknick, jetzt, da es draußen kälter wird, ist das natürlich keine Option mehr. Es müssen also Dinge zubereitet werden, die zwar lecker sind, aber nicht die ganze Zeit über die volle Aufmerksamkeit des Kochs erfordern. Alles, was da so alleine vor sich hinschmort, ist in diesem Punkte ideal. Meine Mutter hat früher häufig deshalb den Römertopf bemüht. Während der Braten so in der Röhre war, konnten wir ausgiebig spazieren gehen und hatten bei unserer Rückkehr ohne viel Aufwand unseren sonntäglichen Braten. Auch ich verwende den Römertopf hin und wieder, besonders in Herbst und Winter.
Samstag, 27. September 2014
Königsberger Klopse
Mein Großvater väterlicherseits kochte selber hin und wieder gerne. Später, als meine Großmutter nicht mehr so gut konnte, übernahm er diese und andere Aufgaben des Haushalts dann sogar komplett. Da er aus Ostpreußen, genauer gesagt Königsberg stammte, gab es dann hin und wieder auch landestypische Gerichte - Eintöpfe zum Beispiel mit seltsamen Teilen vom Schwein. Gut, man weiß ja auch nicht, was so alles in die Bratwurst kommt.
Dienstag, 22. Juli 2014
Rippenbraten
Es waren von gestern noch so viel Kartoffelbrei und Möhrengemüse übrig, dass es heute erst einmal um Resteverwertung ging. Also habe ich ein Stück dicke Rippe besorgt. Preislich recht günstig und geschmacklich mein Favorit. Selbst die Gattin, die es eher mager und ohne Knochen mag, kommt hier auf ihre Kosten. Dicke Rippe hat mehrere Fleischschichten und man kann problemlos die fetteren Teile und Knochen entfernen, wenn man sie nicht mag.
Montag, 21. Juli 2014
Wunschmenü
Wie ich schon einmal erwähnt habe, war das Kind an seinem neunten Geburtstag auf Klassenfahrt. Das war natürlich sehr spannend und es wurde abends zusammen mit der Klasse ausgiebig gefeiert. Natürlich haben wir dann später sowohl den Kindergeburtstag als auch die Familienfeier nachgeholt. Trotzdem merkte das Kind an, es habe noch kein Geburtstagsessen bekommen und Grillen würde da nicht mitzählen. Woher diese neue Regel kommt, weiß der Geier, aber man ist ja kein Unmensch. Flugs befragt, was denn als Geburtstagsessen in Frage käme, erhielt ich diese Antwort:
Sonntag, 6. Juli 2014
Schnelles Hühnerfrikassee
Momentan ist irgendwie der Wurm drin. Am Montag bin ich bei dem Versuch, auf einer regennassen, engen Straße einem entgegenkommenden LKW auszuweichen, auf den Seitenstreifen geraten und in einen Graben gerutscht. Dumm nur, dass da auch noch ein Betonrohr war, das mir das Vorderrad und die Ölwanne abgerissen hat. Der LKW ist natürlich weg (hat wahrscheinlich nicht einmal etwas davon mitgekommen) und mein zwölf Jahre alter Ford Focus ist ein Totalschaden. Also musste ich mich die Tage um Ersatz kümmern. Zeit zum Kochen war da nicht viel. Da ich jetzt aber wieder mobil bin und darüber hinaus Ferien habe, wird sich hier jetzt wieder mehr tun.
Freitag, 6. Juni 2014
Wiener Schnitzel
Das weltberühmte Wiener Schnitzel basiert auf dem ebenfalls weltberühmten Costoletta alla Milanese, zu Deutsch "Mailänder Kalbskotelett". Es ist immer aus Kalbsfleisch gemacht. Ist es aus anderem Fleisch, muss es "Schnitzel nach Wiener Art" genannt werden. Man kann eigentlich nicht viel verkehrt machen, dennoch gibt es einiges zu beachten.
Mittwoch, 4. Juni 2014
Entenbrust mit Fünf-Gewürzpulver
Da wir gerade im Archiv wühlen, hier noch ein weiteres, etwas älteres Foto, welches kurz vor der Entstehung dieses Blogs geschossen wurde. Ente mit Fünf-Gewürz-Pulver, hier serviert auf Kartoffelbrei mit Bratsaft (verfeinert mit etwas Balsamico Essig), gekochtem Blumenkohl und Feldsalat.
Montag, 19. Mai 2014
Samstag, 10. Mai 2014
Glasiertes Huhn mit Cashewkernen
Leider bin ich noch nicht dazu gekommen, meinen neuen Wokbrenner auszuprobieren. Ich möchte dieses 26 kW Monster ungern in der kleinen Sommerküche benutzen, sondern unter freiem Himmel, wo die Sauerstoffzufuhr kein Problem darstellt. Dummerweise hat das Wetter noch nicht ganz mitgespielt.
Mittwoch, 7. Mai 2014
Hausgemachte Tagliatelle mit Tomaten, Salbei und weißen Bohnen
Nein, ich werde wirklich nicht zum Vegetarier. Ich führe nur im Moment einen Selbstversuch durch, um zu sehen, wie ich mich nach einer fleischlosen Woche fühle. Das ist in etwa vergleichbar mit dem Dokumentarfilm Super Size Me, in dem der amerikanische Regisseur Morgan Spurlock die Auswirkung eines Monats ausschließlicher Ernährung von Produkten einer bekannten Fast Food Kette auf seinen Körper dokumentiert. Ich versuche jetzt eben so etwas Ähnliches mit Gemüse. Ein Vegetize Me Film wird daraus jedoch wohl kaum enstehen.
Dienstag, 6. Mai 2014
Gemüselasagne
Lasagne ist und bleibt für mich die Königin des Nudelauflaufs. Am liebsten natürlich mit einem echten Ragù alla Bolognese gemacht, aber auch als Kürbislasagne nicht zu verachten.
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