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Montag, 29. Juni 2026

New York Cheesecake


Ich hatte ja vor kurzem beschlossen, auf diesem Planeten, auf dem ich nun schon vor einiger Zeit gestrandet bin, zu verbleiben und meinen Friedensvertrag mit der Menschheit um ein Jahr verlängern. Zu diesem Anlass hatten wir ein paar Vertreter eurer Spezies zu Besuch und die essen bei solchen Festivitäten gerne Kuchen. Nun gehört Backen ja bekanntlich nicht zu meinen Kernkompetenzen, eine Lücke, die die Sous-Chefin aber aufs vortrefflichste füllt. Ich bin ja nicht so der Süß-Esser, aber vir die Wahl gestellt, wünsche ich mir meist eine New York Cheesecake. Diesmal habe ich der Bäckerin über die Schulter geschaut und den Prozess für den Blog dokumentiert. Das möchte ich heute mit euch teilen.

Montag, 15. Dezember 2025

Nur mal so... (Teil 149) - In der Weihnachtsbäckerei 2025


Die letzten Tage war ich größtenteils Gast in meinen beiden Küchen im Haus, denn die Sous-Chefin (20) hat die Aktion "Weihnachtsbäckerei 2025" gestartet, unter Mithilfe der Gattin und eines guten Bekannten. Ich bin da raus, denn süße Sachen sind nicht so meine Baustelle. Ich bin ja oft nach dem Motto: "Ich habe zwar keine Ahnung, was ich da tue, mache es aber trotzdem" unterwegs, das funktioniert beim Backen aber nur bedingt. Beim Kochen gilt: "Alle Köche sind besch'*ssen, die sich nicht zu helfen wissen", also schwingt da auch immer schon der Hang zur Improvisation mit. Beim Backen ist das anders. Da müsste es heißen: "Alle Bäcker sind besch*ssen, die um das Rezept nicht wissen". Ich bewundere Menschen, die Backen können, aber ich bin ja ohnehin nicht der filigrane Typ. Die Sous-Chefin ist da anders. Ja, sie kocht auch gern und gut - und da bin ich unendlich stolz drauf, genau wie über ihren in meinen Ohren extrem guten Musikgeschmack - aber sie backt mit Leidenschaft. Hier die diesjährige Ausbeute (und in den Boxen sind immer mehrere Lagen).

Montag, 21. April 2025

Ostern 2025


Ostern 2025 bei strahlendem Wetter, allerdings in verkleinerter Besetzung. Die Sous-Cjefin hat uns eine leckere "Schwedische Prinzessinentorte" mit Marzipnadecke gebacken.

Sonntag, 19. Februar 2017

Schnelle Schokocroissants


Diese leckeren Röllchen sind tatsächlich im Handumdrehen gemacht, wenn man meinen Quiche-Teig zur Hand hat. Der lässt sich portionsweise und flach (so taut er schneller auf) gut einfrieren und kann so immer vorrätig sein. Im Prinzip ist dieser Teig ja auch ein Blätterteig, der natürlich auch verwendet werden kann. Im Bild oben auch noch ein Rührei, dass die Sous-Chefin uns heute Morgen kredenzt hat.

Samstag, 18. Februar 2017

Bratwurtstorte



Bratwursttorte? Das meint Herr Westerhausen doch nicht etwa ernst. Nein, nicht wirklich. Die Gattin wünschte sich nur mal wieder eine Quiche Lorraine. Kein Problem, mache ich gerne. Allerdings hatte ich vom Donnerstag noch ein paar rohe grobe Bratwürste im Kühlschrank - so nebenbei habe ich erfahren, unwissentlich am traditionellen griechischen "Rauchdonnerstag" teilgenommen zu haben, an dem zu Beginn der Karnevalszeit kräftig gegrillt wird - und die mussten weg. Da fiel mir spontan ein Rezept von Berufsgrinser Johann Lafer ein, das er irgendwann (gefühlt) in den 80ern des letzten Jahrtausends wahrscheinlich im ZDF mit der Weltöffentlichkeit geteilt hat. Noch mal schnell im Netz nachgeschaut und tatsächlich, alle Zutaten sind im Haus und ich mache also Bratwursttorte à la Lafer.

Montag, 30. Januar 2017

Nur mal so ... (Teil 100)


Die hunderste "Nur mal so" Folge sei der Sous-Chefin gewidmet. Die darf sich nämlich heute und morgen über Zeugnisferien freuen und hat die Zeit zum Backen genutzt. Das macht ihr wahnsinnig Spaß und sie deckt so meine offene Flanke. Ich kann zwar auch süß, aber nicht wirklich gerne. So ergänzt man sich und ich finde, die Kleine hat Talent.

Donnerstag, 29. Dezember 2016

Zum 3. Blog-Geburtstag: Blätterteig


Für mein heutiges Rezept brauche ich Blätterteig. Den kann man natürlich fertig kaufen. Das habe ich bisher auch immer so gemacht. Heute, am dritten Geburtstag des Blogs, wollte ich aber etwas Besonderes. Blätterteig, oder Pâte Feuilletée, wie der Franzose sagt, besteht aus Mehl, Salz, Wasser und Fett. Letzteres ist bei hochwertigen Teigen Butter. Schauen wir doch mal auf die Zutatenliste von fertigem Teig aus dem Frischeregal des Supermarkts: 

Dienstag, 8. November 2016

Kartoffelbrot und Brötchen


Die gestrige Suppe hat tatsächlich gut getan und mir ging es heute Nachmittag schon wieder besser. Da ich aber bei diesem Wetter keine Lust hatte, noch Einkaufen zu gehen und mir die meisten Bäckereiprodukte ohnehin nicht schmecken, habe ich schnell etwas selbst gebacken. Und wenn ich schnell schreibe, meine ich das auch. Die Sous-Chefin liebt seit neustem Kartoffelbrötchen, also habe ich mir hier ein Rezept zusammengebastelt. Keine langen Teigführungszeiten oder ewigen Ruhezeiten. Man ist in etwa in zwei Stunden am Ziel, man muss allerdings die meiste Zeit gar nichts selbst tun. Hefe, Sauerteig und der Backofen arbeiten für uns.

Freitag, 21. Oktober 2016

Bagels mit Frischkäse und Lachs


Der Beagle ist ein kurzbeiniges Hundetier, der Bagel hingegen ein Brötchen, dass deshalb teurer ist, weil da in der Mitte ein Loch ist. Sprachlich ist dieses Gebäck mit den Worten "beugen" und "Bügel verwandt, was durch seine Form auch nachvollziehbar ist. In Österreich gibt es zum Beispiel "Beugel" zu kaufen und auch Croissants, beziehungsweise Hörnchen werden mancherorts so bezeichnet. Der Bagel, manchmal auch "Beigel" genannt, wurde wohl von jüdischen Einwanderern nach Nordamerika gebracht. Von da ist er vor einigen Jahren zurück nach Europa gekehrt und erfreut sich auch hierzulande wachsendem Zuspruch. Ich wollte schon immer eigene Bagels backen und auch hier war Ketex meine Referenz.

Sonntag, 16. Oktober 2016

Nackenbraten vom Schwein mit "Ich-schleck-den-Topf-aus-Sauce"


Heute war mal wieder Bratentag und ich freue mich immer wieder auf die Sauce. Auf die bin ich nämlich richtig stolz und ich garantiere jedem, der das nachkocht einen Hochgenuss mit Suchtfaktor. Ich habe hier zwar schon ein Rezept, aber weil immer mal wieder etwas neues dazukommt und nicht jeder die ollen Kamellen hier ausgraben möchte, hier noch einmal.

Samstag, 8. Oktober 2016

Nur mal so ... (Teil 86)


Normalerrweise gibt es bei uns selten etwas "zu knabbern", aber heute gibt es mal eine Ausnahme. Die Sous-Chefin ist wohlbehalten aus Hamburg zurück und schaut sich gerade (zum gefühlten 63727237237 Mal) irgendeinen "Ostwind" Film (nein, das ist kein zweiter Weltkriegs- oder DDR Drama) an. Meine Tante in der Hansestadt hatte der Kleinen auch Hummus serviert und sie war recht angetan, also habe ich heute auch welchen nach meinem Rezept gemacht und Tacos zum Dippen dazu gereicht. Was soll ich sagen, das kam sehr gut an.

Samstag, 10. September 2016

Schnittbrötchen


Heute habe ich mal ganz spontan das Brötchenbackmittel von Ketex ausprobiert. Das Ergebnis war sehr überzeugend. Ich bin tatsächlich zu 97,56% zufrieden. Dass es nicht ganz zur Hundert gereicht hat, liegt weniger an den Zutaten, sondern mehr an meinen noch laienhaften Knet- und Walkfähigkeiten und dem ungenauen Ofen. Trotzdem ist das hier besser, als alles, was ich bisher an Brötchen gebacken habe, sowohl optisch als auch geschmacklich. Ich denke, diese Brötchen könnte man bedenkenlos in das Sortiment einer Bäckerei einschmuggeln und nur den wenigsten würde es auffallen, dass sie nicht vom Fachmann/-frau stammen.

Freitag, 9. September 2016

Masa harina


Heute in meiner Mehlbox gelandet: masa harina. Dabei handelt es sich um ein mexikanisches Maismehl, das ideal für die Herstellung von Maistortillas ist. Das in Europa angebotene Maismehl ist auf Grund seiner spezifischen Back- und Klebeeigenschaften nämlich nur bedingt dafür geeignet und erfordert die Beigabe von Weizenmehl oder Bindemitteln wie Ei. Es ist auch nach der kurzen Garzeit in der Pfanne nur schwer verdaulich. Mit anderen Worten: unser Maismehl hat mit dem eigentlichen Aztekenprodukt nicht viel zu tun. Masa harina ist da anders. Man kann damit wunderbar reine Maistortillas herstellen. Das werde ich demnächst auch tun.

Donnerstag, 8. September 2016

Nur mal so ... (Teil 83)



Ich kann es kaum glauben, dass meine Bande jetzt schon wieder in Jahrgang 10 ist. Das bedeutet, der Abschluss rückt nahe und heute war auch schon der letzte reguläre Pflegschaftsabend (=Elternabend). Der kommt keine Minute zu früh, denn Sonntagnacht sitzen wir schon im Bus Richtung Südtirol, wo wir mit zwei Gruppen und insgesamt fünf Betreuern bis Freitag die Abschlussfahrt genießen werden. Die Herberge im Eisacktal sieht im Prospekt gut aus und Ausflüge nach Venedig und an den Gardasee (Riva del Garda, Limone und Malcesine) stehen auf dem Programm. Über eine weitere Städtereise (zum Beispiel nach Bozen) können wir dann spontan vor Ort nachdenken. Und das alles für 250 Euro, da kann man nicht meckern. Ich war da übrigens schon 2010 mit meiner letzten Stammgruppe (so heißen die Klassen bei uns) und es war großartig. Wie das denn die Woche auf dem Blog weitergeht, weiß ich noch nicht, vermutlich wird es, wenn ich überhaupt zum Schreiben komme, mehr so in Richtung kulinarischer Reisebericht gehen, denn selber kochen kann ich da ja nun mal schlecht.

Montag, 5. September 2016

Breslauer Brötchen


Wer in der Rattenfängerstadt Hameln wohnt oder dort gelebt hat, wird sie kennen, die leckeren "Breslauer" der Bäckerei Metzger. Irgendwann hat sich dieser Betrieb dann leider aus dem Geschäftswesen zurückgezogen. Kurze Zeit darauf tauchten die Semmeln dann bei anderen Bäckern in der Region auf, das Rezept wurde wohl weitergegeben. An das Original kam aber keiner heran. Seit ein paar Jahren ist der Metzgerbäcker, nach einem Generationswechsel, wieder mit einem kleinen, aber feinen Ladengeschäft in der Emmernstraße zurück im Geschäft. Das Weißbrot dort ist Spitzenklasse und riecht wie selbstgemacht und auch die guten Breslauer gibt es wieder.

Sonntag, 4. September 2016

Spinatpasteten


Wie schon erwähnt, hat heute die Sous-Chefin das Zepter in der Küche übernommen und ich war zum Handlanger degradiert. Das stört mich nicht, denn ich unterstütze natürlich die diesbezüglichen Ambitionen der Kleinen. Außerdem hatte sie so gleich etwas, an dem sie Vorgangsbeschreibungen für den Deutschunterricht lernen konnte. Doppelter Nutzen, also, sowohl kulinarisch, als auch didaktisch.

Banaramell Torte


Die Sous-Chefin hat mich heute mal wieder von Herd und Ofen vertrieben und eine Torte aus ihrem Lieblingsbackbuch Backen für Kids (unbedingt kaufen!) zubereitet. Der Name "Banaramell" verrät bereits, in welche Richtung es geht: es wird sowohl bananig als auch karamellig.  

Sonntag, 28. August 2016

Roggenbrot


Ich habe ja vor einiger Zeit einen Roggensauerteig angesetzt und den wollte ich jetzt unbedingt testen. Da ist ein Roggenbrot natürlich naheliegend. Außerdem bestätigt sich hier einmal mehr, dass ich eigentlich vielmehr eigenes Brot backen sollte. Da weiß man, was drin ist und dass es schmeckt.

Dienstag, 23. August 2016

Roggensauerteig


Wenn mein Weizensauerteig ein Rennwagen ist, dann ist der neue Roggensauer ein Muscle Car. Da steckt Power ohne Ende drin. Wie man sehen kann ist der Kerl trotz Ruhephase im Kühlschrank gut um das Vierfache gewachsen und fast aus dem Glas geklettert. Wenn man das Glas öffnet und daran riecht, bekommt man spontan Lust auf Roggenbrot. Auch der Geschmack ist großartig. Kein bisschen mehlig, aber getreidig mit einer feinen zitronigen Säure. Ich kann es kaum erwarten, am Wochenende damit zu backen.