Samstag, 1. März 2014

Naan Brot

Passend zum indischen Essen der letzten Tage, hier ein vergleichsweise schnelles Rezept für indisches naan Brot. Normalerweise wird das Brot innen an den Rand des heißen Tandur- Ofens gepresst. Dort bleibt es kleben und backt auf Grund der hohen Hitze buchstäblich in Sekunden fertig.

Man kann das Brot auch im Backofen machen, ich bevorzuge aber die Zubereitung in der Pfanne, ähnlich wie bei ebenfalls indischen chapatis




Für 8 naan brauchen wir:
  • 500 g Mehl
  • 150 g Joghurt
  • 150 ml Milch
  • 1 Ei
  • 1 TL Zucker
  • 15 g frische Hefe
  • 2 TL Backpulver   
  • 2 TL Salz
  • etwas Butter
optional:
  • Öl
  • Knoblauch
  • ganze Gewürze wie Kreuzkümmel-, Koriander-, Fenchel- und/oder Ansisamen
Milch leicht mit dem Zucker erwärmen. Hefe darin auflösen und eine Viertelstunde abgedeckt gehen lassen. Dann alle Zutaten kneten, bis ein geschmeidiger Teig entsteht. Diesen lassen wir dann etwa eine Stunde, ebenfalls abgedeckt, ruhen.

Wir teilen den Teig dann in acht Portionen (ungefähr 90 - 100 Gramm), formen ein Teil zu einer Kugel und rollen diese dünn aus. Den restlichen Teig bedecken wir mit einem Geschirrtuch, damit er nicht austrocknet.



Wir erhitzen eine beschichtete Pfanne, reiben sie mit Butter aus und geben unseren Fladen hinein. Nach gut einer Minute - oder wenn an der Oberseite Blasen aufsteigen oder der Teig sich aufbläht - wenden wir ihn und backen die andre Seite ebenfalls für etwa eine Minute. Der fertige Fladen wird in ein Handtuch gewickelt, so bleibt er weich. 



Mit dem restlichen Teig verfahren wir ebenso.

Lecker schmeckt es, wenn man ein paar ganze Gewürze in die ausgebutterte Pfanne gibt und das naan in der Gewürzbutter backt. Oft wird das Brot auch nach dem Backen sofort mit einem Gemisch aus Öl, Salz und gepressten Knoblauch bestrichen.

2 Kommentare:

  1. Das Brot ist ganz hervorragend. Ich habe heute nachgebacken. Meine Familie war ganz aus dem Häuschen

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  2. Das Naan beim Inder ist eine feine Sache. Mit diesem Rezept zaubert man sich ohne große Mühe das Flair der Indischen Küche an den heimischen Herd. Es war richtig lecker, mein Mann formte den letzten Fladen und machte es prompt besser. Gut zu wissen. ;-)

    Langsam verliere ich den Bammel vor Frischhefe.

    Vor 15 Jahren versuchte ich mich an „Injera“, dem Äthiopischen Fladenbrot, damals kam ich aber nicht an „Teff“ ran. Es ist an der Zeit, einen weiteren Versuch zu starten.
    Nicht jeder mag es, weil es weich, säuerlich und kalt ist. Ich bin süchtig danach.

    Mein Mann und ich werden mit den Restaurantbesitzern eines Indischen und eines Äthiopischen Restaurants gemeinsam alt, so lange gehen wir dort schon hin.

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