Ich hatte ja gestern noch Brot gebacken. Dieses habe ich heute verkostet, so wie ich Brot am liebsten mag: mit etwas Butter - nicht zu dick - und Salz. Aus dem Salz-bot. Der hat Räder und kann über den Tisch gerollt werden - sehr praktisch und sollte deshalb in keinem Haushalt fehlen.
Montag, 14. November 2016
Nur mal so ... (Teil 92)
Ich hatte ja gestern noch Brot gebacken. Dieses habe ich heute verkostet, so wie ich Brot am liebsten mag: mit etwas Butter - nicht zu dick - und Salz. Aus dem Salz-bot. Der hat Räder und kann über den Tisch gerollt werden - sehr praktisch und sollte deshalb in keinem Haushalt fehlen.
Sonntag, 13. November 2016
Huhn auf spanischem Reis
So langsam hole ich hier wieder auf. Die Ente von vorhin war eigentlich ja von gestern, kommen wir also nun zum heutigen Tag. Auch da blieb es geflügelig, denn bevor alle unsere gefiederten Freunde entweder nach Süden entfleuchen oder der Vogelgrippe zum Opfer fallen, sollte man schon noch mal ordentlich zuschlagen, getreu dem Motto: "Alle Vöglein sind schon gar." Dabei stellt sich ja auch immer die Frage der Beilage. Heute war mir nach Reis und einem Hauch Spanien. Für eine Paella fehlen die Meeresfrüchte, also nenne ich das hier auf Spanisch ganz bescheiden: arroz con pollo , also Reis mit Huhn.
Geschmorte Ente
Bin ich noch von gestern schuldig: Ententeile mit Kartoffelklößen und Apfelrotkohl. Keulen haben wir ja schon öfter geschmort. Bei der Brust habe ich das bisher noch nie so versucht, sondern habe diese immer eher wie ein Steak medium kurzgebraten. Diesmal, wie gesagt, lange bei niedriger Temperatur geschmort, um ein mürbes, aber möglich nicht trockenes Fleisch zu erhalten.
Samstag, 12. November 2016
Freitag, 11. November 2016
Pasta mit Fleischbällchen und Blumenkohl
Man ist ja in letzter Zeit geradezu gezwungen, diesen Satz inflationär zu gebrauchen, aber jetzt ist tatsächlich ein ganz, ganz Großer von uns gegangen. Ich habe es schon einmal gesagt, scheinbar ist es momentan für Musiker tödlich, von mir verehrt zu werden. Da habe ich gerade vor ein paar Tagen "You Want It Darker" gehört und wie (fast) alles von Leonard Cohen sofort ins Herz geschlossen und nun ist er die letzte Reise angetreten. Mit 82 vielleicht nicht übermäßig überraschend und schon die Textzeile "Hineni, hineni! I'm ready, my Lord" im Opener und Titelsong des neuen Albums lies nichts Gutes vermuten, aber trotzdem unendlich schade. Aber vielleicht ist er jetzt wieder mit seiner Marianne vereint.
Cohen war übrigens auch kulinarisch bewandert und hat während seine Zeit in einem buddhistischen Kloster für seinen 90 jährigen Zen-Meister kochen müssen. Laut zeitweiliger Gesangspartnerin Anjani Thomas, war er auch der Einzige, der Kr*fts Maccaroni & Cheese mit einem 82er Château Latour runterspülen konnte.
Donnerstag, 10. November 2016
Misosuppe
Ich weiß jetzt schon, wer von meinen potentiellen Lesern hier bereits beim dashi ausgestiegen ist (Hallo, Jörg!) und deshalb auch hier fern bleibt. Schade, denn fanatische Fischverweigerer bringen sich damit um eine Geschmackserfahrung, die den eigenen gustatorischen Kosmos um Quantensprünge erweitert. Auch wenn hier Fisch und Seetang zum Einsatz kommen, schmeckt das Ganze gar nicht fischig oder algig, sondern erinnert an einen Urlaub am Meer. Und gesund ist das obendrein auch noch, immerhin gibt es überdurchschnittlich viele steinalte und vor allem noch gesunde Menschen im Land der aufgehenden Sonne.
Mittwoch, 9. November 2016
Dashi
Was bestenfalls wie Apfelsaft aussieht und im schlimmsten Fall an eine medizinische Laborprobe erinnert, ist in Wirklichkeit dashi, eine, nein Quatsch, DIE japanische Grundbrühe. Was in der westlichen Küche die stundenlang vor sich hin simmernden Fonds mit zig Zutaten sind, ist in Japan eine vergleichsweise schnelle und schlanke Angelegenheit, jedoch mit Geschmack von hier bis Rom und wieder zurück. Man könnte sagen, es ist umami pur.
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