Donnerstag, 28. Juli 2022

Einfaches Grillekotelett - einfach gut


Gerade sitze ich in Dänemark auf der Terrasse unseres diesjährigen Ferienhauses und genieße die letzten Urlaubstage. Davon wird noch zu berichten sein, wenn ich wieder zu Hause bin. Bis dahin muss dieser Beitrag reichen, den ich bisher genau für Zwecke der Überbrückung in der Hinterhand gehalten habe. Gegrilltes Schweinekotelett ohne viel Schisselaweng.

Freitag, 22. Juli 2022

Scharfe Nudeln Sichuan Streetfood-Style


Ich poste ja momentan etwas zeitversetzt und bin jetzt gerade irgendwo auf dem Weg ins Land von Smørrebrød und Rødgrød med Fløde. Wir stellen uns aber einfach mal vor, es ist noch Mittwoch, wir haben 40 °C und was mache ich da? Natürlich, atomare Chilinudeln Sichuan-Style, um auch den letzten Tropfen Schweiß aus meinem welkenden Körper zu wringen. Bin ich verrückt? Ich weiß es nicht, obwohl die Stimmen in meinem Kopf langsam Angst vor mir bekommen.

Donnerstag, 21. Juli 2022

Eingelegte Amalfizitronen


Endlich komme ich mal wieder dazu, eingelegte Salzzitronen zu machen. Habe ich natürlich schon öfter, allerdings mit ganzen Zitronen. Diesmal habe ich die Frucht vorher etwas kleiner geschnitten, das verkürzt den Reifeprozess enorm. 

Mittwoch, 20. Juli 2022

Shanghai Cu Chao - Shangai-Nudeln

 
Normalerweise liegt mein Fokus bei chinesischen Gerichten meist auf Sichuan oder Guangdong (Kanton), aber ich verliere dabei auch nie die fantastischen Küchen der anderen Regionen aus den Augen. Heute verschlägt es mich nach Shanghai. Das kennt man vielleicht aus alten Piratenfilmen, wo in den Hafenkneipen der Stadt junge Männer zum Opiumgenuss verführt wurden und am nächsten Tag auf hoher See als Matrose wider Willen erwachten - "shanghaien" ist das entsprechende Verb. Ich verführe euch heute auch, aber nicht mit berauschenden Mohnextrakten, sondern mit fantastischen Nudeln. Es gibt nämlich 上海粗炒 oder Shànghǎi Cū Chǎo, was wir so in etwa als „Shanghai Dicke gebraten“ übersetzen können. Damit ist natürlich die Nudel gemeint … also die Teigware, aber dazu später mehr.

Dienstag, 19. Juli 2022

Madras Curry (Chettinad)


Normalerweise poste ich ja gewissermaßen "live", das heißt, was man hier auf dem Blog sieht, ist im Normalfall gerade erst in meinem Schlund verschwunden. Momentan - auch den Ferien geschuldet - habe ich jedwedes Zeitgefühl verloren. Wir essen ohnehin immer abends warm und nach Kochen, Genießen und Abwaschen sitze ich bei diesen Temperaturen auch lieber noch ein Stündchen länger auf der Terrasse oder springe noch einmal in den Pool. Wenn ich dann irgendwann gegen 23.00 am PC in meinem Büro sitze und vielleicht schon ein oder zwei Fruchtsäfte getrunken habe, fehlt mir die Lust am Bloggen. Also stauen sich die Beiträge momentan etwas. Egal - es wird alles irgendwie irgendwann abgearbeitet, bis ich wieder im Takt bin. Fangen wir also mit einem schönen Madras Curry an, das es die Tage auf Wunsch der Sous-Chefin gab.

Montag, 18. Juli 2022

Mango-Joghurtcreme


Mangocreme findet man in jedem indischen Restaurant auf der Karte. Bei sommerlichen Temperaturen ist sie schön gekühlt fast erfrischender als Eis, so finde ich. Vor allem lässt sie sich super schnell und einfach herstellen - ein weiterer Pluspunkt, den wer will schon bei 30 °C plus am Herd stehen und Crèmes über dem Wasserbad aufschlagen? Ohne vile weiteres Gerede also hier unser Hauptdarsteller:

Freitag, 15. Juli 2022

Grillfackeln 2022


Gerade diese Tage hört man als artig beim Fleischer anstehender Mensch immer wieder "... und packen Sie uns bitte noch acht dieser leckeren Grillfackeln ein, die sind immer der Renner ..." Gut, damit unterstützt man wenigstens die lokalen Händler. Aber es gibt das Zeugs ja auch fertig abgepackt und eingeschweißt und das sehe ich dann ganz oft in den Einkaufswagen der mit mir shoppenden Bevölkerung. Da hat man dann Fleisch fragwürdiger Herkunft mit Industriesaucen mariniert und das für einen Kilopreis, der kaum Spielraum für Tierwohl lässt. Ich kaufe ja generell nichts fertig Gewürztes, also habe ich mit guten Zutaten versucht, die Spieß zuhause nachzubasteln und was soll ich sagen? Es lohnt sich und ist am Ende auch nicht viel teurer als das Mystery-Meat aus dem Kühlregal.