Montag, 30. November 2015

Minz-Joghurt mit karamelligen Walnüssen und Granatapfelkernen


Ich kann es gar nicht oft genug sagen, ich mache mir nichts aus Süßspeisen, also ist das bei mir eine eher vernachlässigte Disziplin. Das bedeutet aber nicht, dass es eine offene Flanke wäre. Wenn ich will, kann ich Desserts fabrizieren, ich will nur selten. Aber hin und wieder erinnert mich die Familie daran, dass es neben Steak und Co auch noch eine süße Welt gibt. Dann komme ich dem Wunsch schon gerne nach, allein schon, um hier etwas posten zu können. Die ausschlaggebende Inspiration waren in diesem Fall Granatäpfel. Die Wahl der restlichen Zutaten erschien mir logisch und offenbar hat mich mein Gespür nicht getrügt.

Kebabs vom Kalb


Wenn man hierzulande einen Döner Kebab bestellt, bekommt man entweder irgendetwas mit Geflügel oder aus Kalbsfleisch. Das in der Türkei übliche Lamm- oder gar Hammelfleisch findet im Land der Teutonen eher weniger Anklang und wenn ich einmal ganz ehrlich bin, Hammel brauche ich auch nicht. Mein Kebab besteht deshalb auch aus Kalbsfleisch (Ich will immer "Klabsfleisch" tippen). Das ist feiner als Rind, aber kräftiger als Hühnchen und sicherlich näher am Original als Schweinefleisch, was ja bekanntlich in der Türkei genauso wenig Anhänger hat, wie Hammel hier, wenn auch aus einer anderen Motivation heraus.

Sonntag, 29. November 2015

Nur mal so ... (Teil 56)


Ich nehme dann einmal Schlange mit Senf und Pommes rot weiß. Das hastig hinzugefügte "c" macht die Sache auch nicht besser.

Samstag, 28. November 2015

Breite grüne Bohnen in Tomatensauce - Zeytinyağlı taze fasulye


Zeytinyağlı taze fasulye - breite, grüne Bohnen mit Tomaten geschmort - ein immer wieder leckerer Klassiker aus der Türkei. Kann man heiß, warm oder auch kalt als Salat genießen. Lässt man das Gericht über Nacht ziehen, schmeckt es sogar noch besser.

Freitag, 27. November 2015

Hähnchenpfanne mexikanischer Art


Schade, das hätte ein absolutes Knallerrezept werden können, besonders optisch. Aber hier läuft halt auch nicht immer alles glatt. Gut, ich könnte Pannen verschweigen und behaupten: "Das soll so!" Aber meine kantianische Gesinnung verbietet mir, zu lügen. Also bin ich schonungslos ehrlich und lasse euch auch an sogenannten "Fails" teilhaben. Ein kompletter "Fail" war es dann doch nicht, ich konnte das Essen retten. Was schief gegangen ist, werdet ihr gleich erfahren.

Donnerstag, 26. November 2015

Jägerschnitzel von der Pute


Pute ist normalerweise eine Fleischsorte, die bei mir nicht stattfindet. Ich verwende sie höchstens, wenn ich irgendeine Entzündung habe, denn im Bereich der antibiotischen Wirkung schlägt sie Penicillin um Längen. Aber heute ist der vierte Donnerstag im November, dass heißt, in den US of A feiert man Thanksgiving und da gehört Truthahn nun mal dazu. Für einen ganzen Stuffed Turkey  habe ich nicht die Zeit, denn im Gegensatz zu unseren Freunden auf der anderen Seite des Teichs, ist heute bei uns kein Feiertag. Also habe ich mich für Putenschnitzel entschieden. Das geht deutlich schneller von der Hand. Die Wahl der Sauce ist auf einen Blogeintrag von Freund Glatzenjörg zurückzuführen. Der hat nämlich Jägersauce gemacht und ich dachte mir so "Ja, könntest du eigentlich auch mal wieder machen". Hier also meine Version.

Mittwoch, 25. November 2015

Nur mal so ... (Teil 55)


Aufmerksame Leser des Blogs - Achtung! ich werde demnächst einen unangekündigten Test schreiben lassen - werden den Satz kennen: "Wenn du mal keine Idee hast, mach ein Sandwich oder überbacke irgendetwas. Zur Not auch beides." Wir haben noch Farce von gestern. Die streichen wir dünn auf Toast und überbacken dies dann mit würzigem Käse, hier mit Cheddar. Lecker, aber nichts, was einen eigenen Eintrag verdient. Den Rest Farce habe ich unbeschriftet eingefroren. Das ist wichtig, denn so kann ich in einem halben Jahr mal wieder Tiefkühlschrank-Bingo spielen.