Vorsicht, es folgen viele Bilder, Exkurse, Abschweifungen, Gedankenstriche, sowie Einschübe und auch Schachtelsätze. Essensbilder gibt es auch ein paar. Es könnte außerdem der Eindruck entstehen, ich würde Schweden lieben. Und was soll ich sagen? Jawohl, so ist es. Schon das erste Mal, als ich da war - Anfang der 1980er mit meinen Eltern - war es um mich geschehen. Ich liebe die Weite, die Ruhe und die Gelassenheit der Menschen. Tempolimit: 120 km/h und keiner drängelt oder hupt, wenn du nur 100 fährst. Bei uns kannst du ja mit 250 auf der linken Spur fahren und hast immer noch einen hinter dir, der zentimeterdicht auffährt und Lichthupe macht. Dabei kannst du sicher sein, dass dem dafür ein tiefergelegter BMW im Nacken sitzt, dessen Fahrer das alles nicht schnell genug geht. Der merkt irgendwann an der 200-Meter-Barke, dass er jetzt sofort von der Bahn runter muss, zieht dann ohne Schulterblick einmal quer über alle Spuren in die Ausfahrt und löst bei dreißig anderen Verkehrsteilnehmern Schleudertraumata wegen des Notbremsassistenten und temporäre Herzstillstände aus. Sorry `bout your penis - das würde in Schweden so nicht passieren. Aber egal, wo waren wir?
Posts für Suchanfrage schweden 2016 werden nach Datum sortiert angezeigt. Nach Relevanz sortieren Alle Posts anzeigen
Posts für Suchanfrage schweden 2016 werden nach Datum sortiert angezeigt. Nach Relevanz sortieren Alle Posts anzeigen
Dienstag, 5. August 2025
Sonntag, 12. Juli 2020
Gong Bao Ji Ding (Kung Pao-Huhn) 2020
Wenn es ein Gericht gibt, von dem ich regelrecht besessen bin, dann ist es 宫保鸡丁oder Gōng Bǎo Jī Dīng. Seit dreißig Jahren stehe ich nun schon als Hobbykoch fast täglich hinter dem Herd und Kung Pao, wie es eingedeutscht heißt, hat mich die ganze Zeit über begleitet und wird mich auch, wenn alles gut geht, die nächsten dreißig Jahre begleiten. Das erste Rezept, dem ich folgte, war aus Yan-kit Sos fantastischen Kochbuch "Chinesische Küche". Das war super lecker und zum ersten Mal hatte ich beim chinesisch Kochen zu Hause das Gefühl, etwas auf dem Teller zu haben, das nicht nur toll aussah, sondern auch in einem Restaurant hätte serviert werden können. Das Ergebnis kann man übrigens hier nachlesen. Trotzdem wurde mir irgendwann klar, dass auch Yan-kit So ihr Rezept deutlich an den westlichen Gaumen angepasst hatte, besonders die Chilimenge betreffend.
Donnerstag, 11. Juli 2019
Hühnchen süß-sauer
"Wir haben 100 Leute gefragt: Nennen Sie etwas, das man im Chinarestauramt bestellt!" Nein, ich wandele nicht auf den Spuren von Erna Schnulze-Erpel und ich habe auch nicht wirklich repräsentative Umfragen durchgeführt, aber ich halte es für im Bereich des Möglichen, dass "irgendwas in süß-saurer Sauce" eine der Topantworten gewesen wäre. Auf den Speisekarten und Büffets einschlägiger asiatischer Gastronomiebetriebe fehlen Varianten dieses Gerichts jedenfalls nie. Seinen Ursprung hat es übrigens in der Provinz Guangdong (Kanton), hier aber eine europäisierte Version, so wie man sie "beim Chinesen" um die Ecke bekommt.
Samstag, 21. Juli 2018
Spaghetti Scampi e Vongole - Italia 2018
Es ist ja schon atemberaubend, wie sich das Warenangebot in Italien von dem in Deutschland unterscheidet. Auf die Pastavielfalt muss wohl nicht erst hingewiesen werden, aber auch bei Gemüse ist die Auswahl riesig. Aubergine? Klar, aber was für eine? Schwarz, lila, gescheckt, rund, lang, dick, wie hätten sie es denn gerne? Ich habe zu Hause auch noch nie sedano bianco, also weißen Staudensellerie, gesehen. Dann kommen wir zu Wurst- und Schinkenwaren. Luftgetrocknet muss ich mir Pancetta und Co sonst über das Internet bestellen, hier gibt es den natürlich in jedem noch so kleinen Tante Emma-Laden. Käse ebenso. Burata, Scarmorzo, Provola, Asiago (eine lokale Spezialität aus Vicenza) - ein Paradies für Käseliebhaber. Ebenso Wein. Ich würde mal behaupten, dass man hier selbst in Supermärkten bessere Weine für sein Geld bekommt, als bei uns. Klar, es gibt da nur italienische Tropfen, aber wer will es den Italienern verdenken? Zu guter Letzt dann Fisch und Meeresfrüchte. Auch da übertrifft jeder Supermercato die meisten Fischgeschäfte bei uns. Wenn ich zu Hause spontan Lust auf Muscheln oder kleine Tintenfische bekomme, habe ich meist ein Problem. Hier nicht, da kann man das überall kaufen und das zu vernünftigen Preisen,
Freitag, 20. Juli 2018
Casareccia al Gorgonzola dolce - Italia 2018
Nach einem schönen, aber heißen Tag an der Adria, hatten wir alle keine Lust mehr, uns für einen Restaurantbesuch stadtfein zu machen. Also gab es heute mal wieder eine schnelle Pasta, die so einfach und trotzdem lecker ist, dass man sich fragt, warum andere für so was ein Fix brauchen: Pasta, genauer gesagt casareccia (auch casereccia) in Gorgonzolasauce. Ausgangspunkt ist ein Käse-Sahneverhältnis von 1:1, man kann es aber auch nach Belieben sahniger oder käsiger machen.
Sonntag, 15. Juli 2018
Et in Arcadia ego - Italia 2018
Da wären wir also. In Italien. Genauer gesagt in Vicenza, Provinz Veneto. Ich sitze hier um 21.00 Uhr bei immer noch gefühlten 30°C auf der Terrasse unserer Ferienwohnung, trinke einen eiskalten Rosè und wünsche allen Zikaden und Grillen in den umliegenden Zedern und Büschen einen schnellen Tod. Wie kann man nur so einen Lärm veranstalten? Ich muss tatsächlich mal nach einem Rezept für geröstete Schrecke suchen. Obwohl es ja schon feige Viecher sind - den ganzen Tag einen auf laut machen und kaum schleicht die Eidechse über die Äste oder die Taube landet im Baum, ist von den Orthopteren nichts mehr zu hören. Aber so ist die Natur.
Montag, 24. Juli 2017
Das Leben als Nomade VII: Eine bierernste Schweinerei
Ich bin ja normalerweise nicht so der Grillsaucen-Typ. Ein guter Senf oder eine Kräuterbutter reichen mir meist. Ketchup mag ich sonst gar nicht, aber für alle Regeln gibt es die Ausnahme. Dies Sößchen hier ist sehr spontan entstanden und ich hatte die Gelegenheit, mich quasi selbst beim "Entwickeln" zu beobachten, denn eigentlich wusste ich vorher nicht, wo ich letztlich hin wollte. Begonnen hat das Ganze als Marinade und da ich davon reichlich hatte, wollte ich die nicht wegkippen, sondern irgendwie weiterverwenden. So ist dann daraus eine Sauce geworden. Das wusste ich aber vorher noch nicht. Nur eins war von Beginn an klar: ich wollte eine moderate Schärfe.
Sonntag, 23. Juli 2017
Das Leben als Nomade VI: Restaurant Borgo Antico in Burg auf Fehmarn
Auch im Urlaub versorge ich mich weitgehend am liebsten selbst, da weiß ich wenigstens, wovon mir schlecht wird. Trotzdem gehört auch der eine oder andere Restaurantbesuch dazu und das "Borgo Antico" (Hotel Marktwirtschaft) wird in den einschlägigen Saisonführern der Insel in den höchsten Tönen gelobt. Uns war nach italienisch, die Gelegenheit also, das Lokal einem kleinen nicht repräsentativen Test zu unterziehen.
Samstag, 22. Juli 2017
Das Leben als Nomade V: Alles Dorsch, oder was?
Manchmal herrscht babylonisches Sprachgewirr. Dorsch, Kabeljau - ist das nicht das Gleiche? Die Antwort ist ein klares Jein. Gewöhnlich nennt man den jungen, noch nicht geschlechtsreifen Kabeljau "Dorsch". An der Ostsee heißt der Fisch aber immer "Dorsch", egal wie alt er ist. Dafür ist er auch kleiner, als seine westlichen Verwandten. Bei meinem Fisch weiß ich nur, dass er hier aus diesen Gewässern stammt. Ob er mir an der Nordsee als Kabeljau verkauft worden wäre, kann ich nicht sagen. Wichtig ist nur, das man bei vertrauenswürdigen Händlern kauft, da diese Köstlichkeit durch Überfischung gefährdet ist.
Mittwoch, 19. Juli 2017
Das Leben als Nomade IV: Burgermeister Meisterburger
Was soll ich dazu sagen, außer: "Burger vom Grill gehen immer". Ja, der Bun war gekauft, ebenso die Hamburgersauce mit Chili, aber da bitte ich beim Zelten um Nachsicht. Der Rest dafür lecker wie gewohnt und ich bin papp satt und rundum zufrieden. Auch, das wir das Zelt diesmal strategisch günstig in einer von Bäumen und Hecken geschützte Ecke aufgebaut haben. So können wir trotzdem davor sitzen und das Meer sehen, uns triftt aber kein auflandiger Wind. 2014 hat es uns in den Niederlanden (war das Orkan "Ela"?) buchstäblich das Zelt unter den Füßen weggerissen. Das brauchen wir nicht noch mal.
Dienstag, 18. Juli 2017
Das Leben als Nomade III: Rindfleisch aus dem Wok
Woken im Zelt? Geht das überhaupt? Na klar. Ich habe zwar nur meinen kleinen Wok dabei (habe ich 1997 mal bei Marks & Spencer in Edinburgh gekauft) und auch den großen Wokbrenner zu Hause gelassen, trotzdem geht das beim Zelten gut. Immerhin habe ich da wohl auch historische Vorbilder, denn eine Legende um die Entstehung des Woks geht auf reitendes Kriegervolk - vermutlich Mongolen - zurück, die unterwegs nicht viel Kochgeschirr mit sich herumschleppen konnten. Also haben sie ihre runden Metallschilde als Pfanne benutzt und Bingo! der Wok war geboren. Ich bin zwar nicht auf Kriegszug, nutze das Kochgerät aber trotzdem immer wieder gerne.
Sonntag, 16. Juli 2017
Das Leben als Nomade - Urlaub 2017
"Du als Oberstudienfuzzi könntest dir doch sicher etwas Besseres, als einen Zelturlaub auf Fehmarn leisten" bekomme ich manchmal zu hören. Könnte ich wahrscheinlich, will ich aber nicht. Ich, beziehungsweise wir mögen das Gefühl, der Natur nahe zu sein und goldene Wasserhähne und Marmorbäder brauchen wir auch nicht. Gut, wir reisen nicht ganz ohne Komfort. Unser 34 m² Zelt hat durchgehend 2,20 Meter Standhöhe, wir haben einen Kühlschrank, Kaffeemaschine, mehrere Gaskocher und alles andere Mögliche dabei. Auf eben diesen Kochern wird leckeres Essen unter freiem Himmel zubereitet, wenn nicht gerade der Grill glüht oder wir im Restaurant essen.
Freitag, 14. Juli 2017
School's Out For Summer 2017
Das Schuljahr 2016/17 wäre damit auch geschafft, zumindest hier in NRW. Morgen früh geht es dann Richtung Ostsee. Wie immer gilt der Hinweis: Schloss Westerhausen ist nicht unbewacht. Neben der Palastwache haben wir auch einen Mieter der da ist und aufpasst, es kommen ständig Verwandte zum Füttern des heimischen Wildbestands, sowie zur Hege und Pflege der Park- und Gartenanlagen. Die Hunde werden übrigens nur soweit versorgt, dass sie nicht den Appetit auf Einbrecher verlieren. Habe ich den freilaufenden Komodowaran schon erwähnt? Der bekommt nur alle halbe Jahre Fressen und hat mehr Bakterien im Speichel, als eine Biotonne ganz unten ...
Donnerstag, 13. Juli 2017
Alu Gobhi (Aloo Gobi)
Im Film Bend It Like Beckham (deutscher Titel "Kick it like Beckham") wird die Geschichte einer in Groß Britannien lebenden indischen Familie erzählt. Die Mutter ist um die Heiratsfähigkeit der Tochter Jess besorgt, da diese lieber Fußball spielt, anstatt zu lernen, wie man ein anständiges dahl oder aloo gobi kocht. Bei mir geht heute es weniger um die Eheschließung - mit dem Thema bin ich hoffentlich durch - sondern eher darum, erstens einen weiteren Eintrag von der to-do Liste streichen zu können und zweitens etwas Leckeres auf den Tisch zu bekommen. Wer mich kennt, weiß, dass ich eingefleischter .... äh ... Fleischesser bin, umso mehr mag es verwundern, dass dies hier nicht nur vegetarisch ist, sondern sogar den achtundachtzigsten Beitrag in der Kategorie vegan auf diesem Blog darstellt.
Montag, 10. Juli 2017
Sylter Dressing
Irgendwann in den Neunzigern des letzten Jahrtausends kamen Bekannte mit diesem Dressing - höchstselbst auf Sylt gekauft - zum Grillen und behaupteten: "Das hier ist der Knaller!" Ich habe das dann brav probiert und "Lecker!" gesagt, mir jedoch gedacht: "Ja okay, kann man machen, ist aber nichts, wofür ich Frau und Kind sitzen lassen würde". Wohlgemerkt, zu der Zeit hatte ich noch gar kein Kind und die Gattin war zwar schon meine Lebensgefährtin aber eben noch nicht die Gattin. Irgendwie wurde das Zeug dann Kult und war auch bei uns überall zu kaufen. Da ich mir aber generell nichts aus Fertig-Dressings mache, habe ich das nie beachtet. Heute wollte ich etwas frischen Salat zum Essen reichen und sah beim Einkaufen zufällig ein paar Gläser besagten Dressings strategisch günstig neben dem Gemüse aufgebaut. Das Ganze war so werbewirksam, dass ich mich spontan entschloss den Kram zwar immer noch nicht zu kaufen (ätsch!) sondern selbst zu machen.
Samstag, 24. Dezember 2016
Heiligabend-Büffet 2016
Die Schlacht am kalt-warmen Büffet ist auch dieses Jahr geschlagen, die Meute vergnügt sich mit einer Runde Geister, Geister, Schatzsuchmeister! und ich habe kurz Zeit, diese Zeilen zu schreiben. Für die Sous-Chefin hat sich Weihnachten offensichtlich gelohnt. Darum gebeten, für etwas Ordnung zu sorgen, so dass man zumindest weitgehend unfallfrei den Raum passieren kann, entspann sich folgender Dialog:
"Du wolltest doch ein klein bisschen für Ordnung sorgen."
"Hab ich doch. Es ist ordentlich."
"Aber nicht für mich."
"Für mich schon. Ordnung liegt schließlich im Auge des Betrachters."
Was will man da sagen?
Sonntag, 24. Juli 2016
Schweden 2016: Nachlese
Vierzehn Tage wie im Flug - Urlaub ist eigentlich immer eins: zu kurz. Aber wir wollen nicht undankbar sein, denn es war eine unvergessliche Zeit, die nach einem arbeitsreichen Jahr für viel Entspannung und Ausgleich sorgte. Klar kann man die schönste Zeit des Jahres auch in Luxushotels oder Ferienhäusern mit Whirlpool, Sauna und was weiß ich noch verbringen, aber uns reicht ein Platz zum Schlafen, die Möglichkeit hygienisch auf dem Laufenden zu bleiben und natürlich ein Kochgelegenheit. Die meiste Zeit sind wir ohnehin auf Achse, sei es um zu Schwimmen oder Land und Leute zu erkunden und in die Sauna gehe ich auch zu Hause nicht. Deshalb waren wir ja auch jahrelang mit Zelturlauben zufrieden. Gut, auch hier wurde es immer luxuriöser und wir waren zuletzt mit einem 34 Quadratmeter Zelt, Kühlschrank, Kaffeemaschine und Wok unterwegs, aber es hat immer Spaß gemacht. Wenn ich bedenke, dass dieses Haus, das für 8 bis 10 Personen ausgewiesen war und auf zwei Etagen über vier Schlafräume, zwei Badezimmer, eine Küche und ein Wohnzimmer verfügte für zwei Wochen gerade einmal 1000,- Euro gekostet hat, ist das schon der umgangssprachliche Hammer. Es war, wie gesagt, keine Luxusvilla, sondern eher zweckmäßig eingerichtet - aus jedem Dorf ein Köter - aber das ist mir ehrlich gesagt egal. Ich erinnere mich an Ferienhäuser in Schweden vor fünfundzwanzig Jahren, wo man zur Toilette in einen Holzverschlag mit Donnerbalken musste, der ein paar Schritte vom Haus entfernt im Wald stand. Insofern ist ein WC im Haus (hier sogar zwei) tatsächlich Luxus.
Freitag, 22. Juli 2016
Schweden 2016: Time to say Goodbye
Letzter Abend und wir waren essen. An "unserem Haussee", dem Ragnerudssjön, liegt ein netter Campingplatz - einer der ruhigsten, den ich kenne - und dort gibt es ein Restaurant, das uns wärmstens empfohlen wurde. Es wird von der Tochter des Platzbesitzers geführt. In den Wintermonaten leitet sie auch einen Gastronomiebetrieb in einem Skigebiet in Nordschweden. An unserem letzten Abend wollten wir das Restaurant am See einmal testen. Freitags gibt es dort nicht à la carte, sondern ein Grillbüffet, aber das stört mich nicht. In Sachen Fleisch habe ich definitiv Nachholbedarf, also habe ich heute so richtig zugeschlagen.
Donnerstag, 21. Juli 2016
Schweden 2016: Alles muss raus!
Alles muss raus! Wir leider auch schon und zwar am Samstag morgen, aus dem Ferienhaus. Bis dahin muss aber auch alles Verderbliche aus Kühl- und Vorratsschrank verschwinden. Sahne (grädde) gehört dazu. Käse von der Pizza war auch noch da, also habe ich schnell einen Nudelauflauf gebastelt. Das verdient so wirklich keinen eigenen Rezepteintrag, wird aber irgendwann mal ausgefeilter nachgeholt.
Mittwoch, 20. Juli 2016
Schweden 2016 - Flygande Jacob
Wenn man nach dem schwedischen Lieblingsgericht befragt wird, ist die Antwort vermutlich Köttbullar. Oder meinetwegen auch Elchschinken. Aber auf etwas mit Chilisauce, Huhn, Erdnüssen und Bananen werden wohl nur Schweden-Kenner oder Liebhaber von Nischen-Kochrezepten kommen. Der "fliegende Jakob" ist retro as it gets, vermutlich also das schwedische Pendant zu unserem Toast Hawaii. Es wurde von einem Frachtflugmittarbeiter namens Ove Jacobsson erfunden und 1976 von der Zeitschrift All om Mat veröffentlicht. Wer möchte, kann sich das Originalrezept hier ansehen.
Abonnieren
Posts (Atom)




