Koreanisches Essen liegt ja weiterhin voll im Trend und in diesem Zusammenhang erfreut sich auch Kimchi einer steigenden Zahl an Liebhabern. Aber wie das heutzutage so ist, die Aufmerksamkeitsspannen werden immer kürzer, keiner hat mehr Zeit zu warten und alles muss möglichst sofort - wenn nicht schon gestern - sein. Also scheinen besonders Versionen beliebt zu sein, die ohne monatelanges Fermentieren auskommen. Ein Rezept für 0"Turbo-Kimchi" habe ich euch schon mal unter dem Namen Baechu-Geotjeori vorgestellt. Heute gibt es eine Variante mit Gurke,die auf den Namen Oi Muchim (오이무침) hört, was übersetzt einfach Gurkensalat bedeutet. Das ist ein leckerer Begleiter für ein koreanisches Essen - wo irgendeine Form von Kimchi immer dazu gehört - aber auch eine gute Beilage zu Gegrilltem oder einfach nur ein gesunder und leckerer Snack für Zwischendurch.
Samstag, 26. April 2025
Donnerstag, 24. April 2025
Cui Pi Huasheng Dou - Knsuprige Erdnüsse
Als ich neulich mein Würzsalz anfertigte, kam mir gleich der Gedanke, dies für knusprige Erdnüsse zu verwenden. Die sind nämlich in China auch sehr beliebt und heißen dort Cuì pí huāshēng dòu (脆皮花生豆). Meinen Version sieht jetzt nicht ganz so perfekt aus, wie ich mir das erhofft hatte, die Nüsse sind aber trotzdem extrem lecker mit hohem Suchtfaktor.Ich zeige euch mal, wie es geht.
Mittwoch, 23. April 2025
Tiao Wei Yan - Chinesisches Würzsalz
Wenn man in China gesellig auf ein Gläschen oder zwei bei lauem Abendwetter in einer Straßenbar zusammensitzt und sich der Heißhunger einschleicht, werden meist ein paar herzhafte Snacks bestellt. Dabei ist fast immer etwas Frittiertes, das ganz oft einfach nur mit etwas gewürztem Salz serviert. Man erkennt die Logik dahinter: Drinks und dazu salzig-herzhaftes. Kennen wir ja auch, wenn wir in der Bar an Salzstangen oder Erdnüssen knabbern. Tiáowèi yán (调味盐) ist so eine typische Würzmischung, die sich auch gut in Suppen macht oder beim Grillen als eine Art Dry Rub herhalten kann. Man sieht, dies hier ist universell einsetzbar und dazu auch noch völlig simpel in der Herstellung.Solche Rezepte können ja nie schaden, oder?
Dienstag, 22. April 2025
Bohe Paigu - Rippchen mit Minze
Yunnan ist eine Provinz im Süden Chinas. Kulinarisch ist die Nähe zu Nachbarn wie Thailand, Laos oder Vietnam deutlich bemerkbar. Anders als im Rest des Landes wird hier nämlich gerne mit vielen Kräutern gearbeitet, was Gerichte, die ich bereits aus dieser Gegend vorgestellt habe zeigen. Heute ist es nicht anders, den es gibt Bòhé páigǔ (薄荷排骨) oder Rippchen mit Minze. Das klingt schon irgendwie ungewöhnlich und es ist leider sicher nichts, was man hierzulande auf den Speisekarten von Peking-Palast, Jade-Mond oder Lotus-Garten finden wird. Schade eigentlich, den das Gericht ist im Prinzip in einem Restaurant-Setting schnell gemacht und auch zu Hause leicht replizierbar. Ich zeige euch heute wie es geht und bedanke mich einmal mehr bei Chinese Cooking Demystified, meinem go to YT-Kanal für authentisch chinesische Küche.
Montag, 21. April 2025
Hummus - Kichererbsen-Sesampaste ultra cremig
Bisher war ich mit meinem Hummus eigentlich immer zufrieden, bis mich ein Freund mit Wurzeln im Nahen Osten darauf hinwies, dass ich es vielleicht von der Würzung her etwas runterfahren sollte und die Kichererbsen noch viel cremiger werden, wenn man beim Pürieren ein wenig Eis dazugibt. Das hat mein Interesse geweckt und ich habe mich etwas mehr mit dem Thema beschäftigt. Tatsächlich scheint man es - regionale Besonderheiten einmal ausgenommen - es tatsächlich recht milde angehen. Knoblauch schien für mich immer eine wichtige Zutat zu sein,genau wie Petersilie/Koriander oder ein wenig Paprikapulver. Es geht aber auch ohne, immerhin ist man die Paste ja selten einfach so alleine sondern immer mit etwas anderem und da sollte kein Geschmack die anderen dominieren. Was die Cremigkeit angeht - nun ja,ich glaube, da habe ich hier den Hauptgewinn.
Ostern 2025
Ostern 2025 bei strahlendem Wetter, allerdings in verkleinerter Besetzung. Die Sous-Cjefin hat uns eine leckere "Schwedische Prinzessinentorte" mit Marzipnadecke gebacken.
Dienstag, 15. April 2025
Buffalo "Wings" aus Blumenkohl - Achtung, vegan!
Ich liebe Buffalo Wings, diese knusprig frittierten Hähnchenflügel in Hot Sauce gewendet und mit Blue Cheese Dip serviert. Das ist für mich ein Beispiel für gute, ehrliche und bodenständige US-Küche, jenseits von "ich gare Fleisch bis es Matsch ist und serviere die Pampe dann zermatscht in einem geschmackslosen, pappigen Brötchen". Natürlich ist das auch keine Sternenküche, aber es ist Comfort-Food vom Feinsten. Nun wird aber, Zeitgeist entsprechend, die Frage, ob unsere Haltung zum Fleischkonsum, so wie er bei uns seit der Nachkriegszeit stattfindet, noch zeitgemäß ist, immer bedeutender. Auch ich kann mich nicht davor verschließen und will es auch gar nicht. Ja, ich esse gerne Fleisch und kann mir vielleicht auch leisten, den einen oder anderen Euro mehr für Qualität auszugeben, aber ich bin auch immer an fleischlosen Gerichten interessiert. Nur mal so zu Einordnung: von den 2700 Einträgen auf diesem Blog sind 436 vegetarisch und 154 vegan. Und das wird mit Sicherheit auch noch mehr werden, denn es spricht viel dafür, sich mit diesen Ernährungsformen zu beschäftigen, allerdings ohne eine Religion daraus zu machen. Heute habe ich also versucht, die geliebten Buffalo Wings vegan und zudem noch glutenfrei zuzubereiten und habe dafür ganz klassisch auf Blumenkohl zurückgegriffen.
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